Regierung trifft Maßnahmen wegen Handelskrieg zwischen USA und China

erstellt: 2018-07-12

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Die südkoreanische Regierung handelt angesichts des eskalierenden Handelskriegs zwischen den USA und China zügig. Finanzminister Kim Dong-yeon leitete am Donnerstag eine Diskussion über aktuelle Wirtschaftsangelegenheiten, um die bestehenden Maßnahmen zu überprüfen. Das Ministerium für Handel, Industrie und Energie hielt eine gemeinsame Sitzung zwischen Regierung und Zivilsektor ab. Eine Delegation aus Vertretern von Regierung und Zivilsektor unter Leitung von Handelsminister Kim Hyun-chong wird die USA besuchen.

Bei der Sitzung über aktuelle Wirtschaftsangelegenheiten wurde über die Situation am Beschäftigungsmarkt und Maßnahmen angesichts des Handelskonflikts zwischen den USA und China diskutiert. Der Finanzminister erwartete hinsichtlich der Beschäftigungslage, dass eine Verbesserung in kurzer Zeit kaum möglich wäre. Bezüglich des Handelskriegs zwischen den USA und China befürchtete er ein eventuelles großes Abwärtsrisiko für die koreanische Wirtschaft.

Das Industrieministerium arbeitet in Kooperation mit dem Zivilsektor an Gegenmaßnahmen zu den jeweiligen Szenarien. Hierfür werden mögliche Folgen der gegenseitigen Verhängung von Einfuhrzöllen der USA und Chinas für Südkoreas Ausfuhren analysiert. Das Ressort will auch angesichts der Untersuchung der USA zu Importautos gemäß Section 232 ihres Handelsgesetzes Trade Expansion Act aktiv vorgehen. Diesbezüglich besuchte Industrieminister Paik Un-gyu im Juni die USA, Handelsminister Kim Hyun-jong plant einen Besuch in den USA.

Einige Skeptiker kritisieren, dass diese Sitzungen nur dazu dienten, Aktivität zu demonstrieren. Jedesmal werde lediglich beschlossen, dass die Situation gründlich überwacht werde und Einflüsse auf die Wirtschaft und Unternehmen auf ein Minimum begrenzt würden. Es gibt jedoch auch aufmunternde Kommentare, nach denen sich die Regierung in einer schwierigen Position befinde. Es sei für Südkorea kaum möglich, sich in den Konflikt zwischen den USA und China, zwei riesigen Wirtschaftsräumen, einzumischen. Einige sagen, es sei de facto unmöglich, genaue Einflüsse der gegenseitigen Zölle beider Länder auf die koreanische Industrie festzustellen, da die Zölle auf immer mehr Produkte erweitert würden.

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