Olympische Winterspiele 2018 in Pyeongchang: Ski-und Snowboard-Wettbewerbe

2018-01-29

Olympische Winterspiele 2018 in Pyeongchang: Ski-und Snowboard-Wettbewerbe

Bei den Winterspielen in Pyeongchang können insgesamt 102 Goldmedaillen gewonnen werden. Davon gehen 50 an die Skisportler und Snowboarder. Zu unterscheiden sind sieben Disziplinen: Freestyle-Skiing, Ski Alpin (alpines Skirennen), Biathlon, Ski-Langlauf, die Nordische Kombination, Skispringen und Snowboard.

Beim alpinen Skirennen fahren die Rennläufer einen durch Tore abgesteckten Kurs auf einer Skipiste herunter. Beim Skilanglauf befahren die Sportler eine eigens dafür präparierte Strecke im Schnee. Biathlon ist eine Kombination von Skilanglauf und Schießen. Beim Freestyle-Skiing fahren die Skisportler über Buckelpisten, führen Tricks auf einer Sprungschanze oder in der Halfpipe aus und fahren beim Skicross auf einem Pacours um die Wette. Eine aus dem Film „Run-Off“ den Koreanern vertraute Skidisziplin ist das Skispringen, bei dem Skifahrer die Schanze hinabrasen und dabei eine Geschwindigkeit von über 90 km/h erreichen. Am Schanzentisch heben sie ab und versuchen so weit wie möglich zu fliegen. Bei der nordischen Kombination werden Langlauf und Skispringen kombiniert.

Schließlich gibt es noch Snowboard, das seit 1998 zum Programm der Olympischen Winterspiele gehört. Beim Freestyle ist die Kreativität des Snowboarders gefragt. Zu der Disziplin zählen Halfpipe und Slopestyle. Beim Snowboard Alpin geht es um die Geschwindigkeit. Zu der Diszipin gehören Parallel-Riesenslalom, Riesenslalom und Snowboardcross.

Koreanische Wintersportler haben vor 58 Jahren erstmals bei den Winterspielen in Skidisziplinen teilgenommen. Näheres von Sportkritiker Choi Dong-ho:

Koreanische Athleten waren bisher in den Eisdisziplizinen erfolgreich, bei den Sportarten im Schnee weniger. Koreanische Skisportler haben erstmals 1960 in Squaw Valley an den olympischen Spielen teilgenommen. Lim Kyeong-soo belegte Platz 61 im Abfahrtslauf. Kim Ha-yoon ging im Langlauf an den Start und kam als einer der letzten ins Ziel. Beim Thema Skisport fällt einem auch der Name Heo Seung-wook ein, der lange Zeit stellvertretend für den koreanischen Skisport war. Heo Seung-wook war bei fünf olympischen Winterspielen dabei. In Nagano belegte er im Slalom Platz 21. Dies war sein bestes Ergebnis bei Olympia. Im Langlauf haben wir Lee Chae-won. Mit ihren 37 Jahren ist sie immer noch die beste koreanische Ski-Langläuferin.

Die 37-jährige Lee Chae-won stammt aus Pyeongchang. Lee ist schon über 15 Jahre Mitglied im Nationalteam. Bei den nationalen Winter-Sportspielen gewann sie 63 Goldmedaillen. Bei internationalen Turnieren hat sie zwar bislang noch kein nennenswertes Ergebnis erzielt, der sportliche Werdegang von Lee Chae-won ist jedoch deckungsgleich mit der Geschichte des Ski-Langlaufs in Korea. Auch die Freestyle-Skisportlerin Seo Jeong-hwa sollte erwähnt werden. Seo belegte beim Freestyle-Weltcup den sechsten Platz und erzielte damit das bis dahin von einer Asiatin erbrachte beste Ergebnis. Welche Sportler gibt es darüber hinaus, deren Wettkämpfe wir in Pyeongchang aufmerksam verfolgen sollten?

Im Freestyle-Skiing ruhen die Hoffnungen auf Choi Jae-woo. Auch Snowboarder Lee Sang-ho könnte in der Disziplin Parallel-Riesenslalom ein gutes Ergebnis bringen. Choi Jae-woo hat etwas größere Chancen auf eine Medaille. Er ist momentan Vierter der Weltrangliste. Bei Weltcups wurde er gewöhnlich Vierter oder Fünfter. Lee Sang-ho schaffte es bei der Junioren-WM 2013 auf Platz neun. Er wird vor Pyeongchang unterstützt und ist dabei, im Snowboard neue Rekorde zu erzielen.

Choi Jae-woo tritt in der Disziplin Buckelpiste an. Die Höhepunkte der Läufe sind Sprünge, Saltos und Drehungen an den Buckeln. Um diese technisch schwierigen Bewegungen perfekt auszuführen, hat Choi beim Geräteturner und Olympiasieger Yang Hak-seon ein Sondertraining absolviert.

Für die koreanische Nationalmannschaft gehen auch die Biathleten Timofei Lapshin und Anna Frolina an den Start. Beide Athleten stammen aus Russland und haben die koreanische Staatsbürgerschaft angenommen. Welche interessanten Sportler aus dem Ausland werden in Pyeongchang antreten? Hören wir Sportkritiker Choi Dong-ho:

Zu nennen ist unter anderem der norwegische Biathlet Ole Einar Björndalen. Mit 13 gewonnenen olympischen Medaillen gilt er als der bisher erfolgreichste Winterolympionike. Seine Ehefrau Darja Domratschawa ist mit drei Goldmedaillen und einer Bronzemedaille ebenfalls eine erfolgreiche Biathletin. Zusammen hat das Ehepaar 17 Olympiamedaillen auf dem Konto. Ich bin neugierig, wieviele Medaillen Domratschawa in Pyeongchang ihrem Konto hinzufügen wird. Für Aufmerksamkeit sorgt auch die norwegische Ski-Langläuferin Marit Björgen. Björgen hat bei Winterolympiaden bisher zehn Medaillen gewonnen. Auch in Pyeongchang wird sie sicherlich gut abschneiden.

Die südkoreanischen Athleten gewannen bei den Winterspielen bisher insgesamt 53 Medaillen. Das meiste olympische Edelmetall wurde in den Eis-Disziplinen geholt.
Es besteht die Hoffnung, dass es in Pyeongchang erstmals ein koreanischer Ahtlet im Skisport aufs Podest schafft.

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