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Sondersendungen

5. Die amerikanisch-südkoreanischen Beziehungen nach dem Antritt von Trump

2017-12-31

Die amerikanisch-südkoreanischen Beziehungen nach dem Antritt von Trump





Der Antritt von Donald Trump als US-Präsident brachte auch die Beziehungen zwischen den USA und Südkorea auf eine holprige Straße.

Trump sagte, wie wichtig die Allianz zwischen beiden Länderㅜ sei. Doch bekräftigte er immer wieder seine „Amerika-Zuerst“-Strategie.

Die USA setzten Südkorea mit Blick auf das bilaterale Freihandelsabkommen unter Druck. Im Oktober einigten sich beide Länder darauf, Verhandlungen über eine Änderung des Abkommens zu führen.

Die Internationale Handelskommission der USA empfahl darüber hinaus, Importzölle von 50 Prozent auf Waschmaschinen der südkoreanischen Hersteller Samsung und LG zu verhängen.

Bis Ende Mai lag die Kommunikation zwischen den Präsidenten beider Länder praktisch auf Eis, nachdem Park Geun-hye als Staatschefin abgesetzt und Moon Jae-in als ihr Nachfolger gewählt wurde.

Auch gab es verwirrende Signale aus dem Weißen Haus mit Blick auf den Atomstreit mit Nordkorea. Südkorea befürchtete sogar, es können von den Diskussionen über den Umgang mit Problemen, die die koreanische Halbinsel betreffen, ausgeschlossen werden.

Am Tag seines Amtsantritts rief Moon den US-Präsidenten an und beide verständigten sich darauf, die bilaterale Allianz stärken zu wollen. Im November war Trump zu einem Staatsbesuch in Südkorea, wo er sich mit Moon auch über das gemeinsame Vorgehen im Konflikt mit Nordkorea beriet.



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