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Sondersendungen

8. Das Erdbeben von Pohang

2017-12-31

Das Erdbeben von Pohang





Ein Erdbeben der Stärke 5,4 hat am 15. November die südöstliche Küstenstadt Pohang erschüttert.

Es war das zweistärkste aufgezeichnete Beben, nach den Erschütterungen der Stärke 5,8 in Gyeongju im vergangenen Jahr.

Die Schäden durch das Beben in Pohang waren jedoch um etwa das Fünffache größer, weil das seismische Zentrum drei bis sieben Kilometer tief und somit weniger tief als in Gyeongju lag. Die Erschütterungen waren im ganzen Land zu spüren.

Etwa 27.000 Gebäude wurㅇen beschädigt oder zerstört. Der Sachschaden wurde auf 55 Milliarden Won (50,1 Millionen Dollar) geschätzt. Die Schäden in Gyeongju lagen bei 11 Milliarden Won.

Beim Beben von Pohang wurden zehn Menschen verletzt, etwa 1800 Menschen verloren ihre Bleibe.

Wegen des Bebens beschloss die Regierung, den jährlichen Hochschuleignungstest, der einen Tag später durchgeführt werden sollte, um eine Woche zu verschieben.

Die Regierung entschied außerdem, Pohang zum Sonderkatastrophengebiet zu erklären, wodurch finanzielle Hilfe rascher geleistet werden kann. Auch wurde der Erdbebenschutz verstärkt, dazu gehören auch erdbebensichere Planungsstandards für 31 Gebäudearten sowie Infrastrukturelemente wie etwa Brücken.



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