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Ein Hitzerekord jagt den nächsten

#Themen der Woche l 2018-08-05

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ⓒ KBS News

Zurzeit jagt ein Hitzerekord den nächsten.


Am 1. August wurde in Südkorea die höchste Temperatur seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gemessen. 


In Hongcheon in der Provinz Gangwon war es über 40 Grad heiß. Mit 41 Grad wurde der Rekordwert seit dem Beginn der Messungen im Jahr 1904 registriert. 


In Seoul betrug die Tageshöchsttemperatur 39,6 Grad. Es war der höchste Wert seit 111 Jahren. Der bisherige Rekord lag bei 38,4 Grad und wurde im Juli 1994 gemessen. 


Messungen der automatischen Wetterbeobachtungsstationen (AWS) ergaben für weite Teile des Landes Temperaturen von über 40 Grad. 


Dem Wetteramt zufolge wird die Hitzewelle mindestens bis Mitte August andauern. Ursachen dafür seien die kurze Regenzeit in diesem Jahr und ein stark entwickeltes nordpazifisches Hochdruckgebiet. 


Unterdessen häufen sich die Hitzeschäden. Die Zahl der Hitzepatienten wird voraussichtlich 20.000 übersteigen. Die anhaltende Hitze macht besonders den Landwirten zu schaffen. Die Felder verdorren und landesweit verendeten bereits über drei Millionen Stück Vieh. 


Die Regierung versucht, das Ausmaß der Schäden so weit wie möglich zu begrenzen. Regelmäßig werden die Straßen befeuchtet und auf den Baustellen wird vorübergehend nicht gearbeitet. Auch wird überprüft, für einen bestimmten Zeitraum die Stromkosten zu senken. Das Parlament befasst sich mit einem Gesetzentwurf, demnach die große Hitze als Naturkatastrophe eingestuft werden soll. 

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