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Über die Entwicklung einer Beziehung. Folge 1: Die Alles-super-Phase.

#Was mir zu Korea einfällt l 2018-12-01

Hörerecke

© Getty Images Bank

Meine bisherige Beziehung zu Korea, die nun rund 20 Jahre währt, lässt sich grob in drei Phasen einteilen: Die „Alles-super“-Phase, die „Alles-Mist“-Phase und die „Alles-ganz-normal“-Phase. Drei Phasen, die alle konsequent miteinander verbunden sind, und mir wertvolle Einsichten und Erfahrungen gebracht haben. 


Meine Beziehung zu Korea begann mit der Alles-Super-Phase. Sie war, wie ihr Name schon sagt, dadurch gekennzeichnet, dass ich in und an Korea im Grunde alles super fand. Die Leute, die Sprache, die Kultur, die Gesellschaft, die Landschaft. Alles war reizvoll, oftmal allein dadurch, dass es so erfrischend anders war als das bisher Gewohnte. Die koreanische Gesellschaft? Total dynamisch! Koreanisches Essen? Ungemein gesund! Traditionelle koreanische Musik? Sowas von entspannend! Koreanische Literatur? Faszinierend fremdartig! Koreanischer Schamanismus Wahnsinnig spannend! 


Alles super zu finden ist vermutlich nicht sonderlich vernüftig. Aber es fühlt sich halt super an und schadet auch erstmal niemanden – und scheint mir insofern einstweilig entschuldbar. Und keine Angst, irgendwann geht auch die schönste Alles-Super-Phase zuende ...

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