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CLBee System entwickelt Lösung für ein smartes Verlagswesen

#Flexible Halbleiter l 2019-04-08

Wirtschaft Aktuell

© CLBee System

CLBee System ist Südkoreas Nummer eins im Bereich des intelligenten Verlagswesens. Firmenchef Lee Jae-ho:  


CLBee System wurde im April 2008 von einer Gruppe von Spezialisten im Verlagswesen gegründet. Der Macintosh-Computer wurde 1988 in Korea eingeführt, und später erfolgte die Editierarbeit am Desktop. Im Einklang mit der Entwicklung brachte die Verbreitung von Postscript-Fontformaten eine Revolution in der koreanischen Verlagsindustrie. Damals versorgte unser Personal Postscript-Fontformate für den Gebrauch auf Macintosh an Moodeung Ilbo, eine Tageszeitung in Gwangju. Zuvor hatte niemand die Fontformate an eine Zeitung in Asien geliefert. Einige unserer Mitarbeiter haben Erfahrung mit der Entwicklung eines Zeitungsverlagssystems auf der Basis von NeXTSTEP oder Mac OS X. Mit der Verbreitung von Mobilgeräten und Smartphones entwickelten die lokalen Verlagshäuser mobile Anwendungen für die Aktivierung ihrer Inhalte. Unser Unternehmen hat eine Reihe von Spezialisten, die die radikale Wende bei den Publizierungsplattformen erfahren haben. 


Als CLBee System 2008 gegründet wurde, führte Apple das App Store ein, das iPhone-Nutzern ermöglichte, nach Apps zu browsen und sie herunterzuladen. CLBee System stellte sich eine neue Ära der Content-Schaffung und der Nutzung derselben als Folge der mobilen Anwendungen vor. Das Unternehmen entwickelte verschiedene Publikationsarten in der Form des E-Book oder von Apps. Diese bezogen ein Wörterbuch von Donga Publishing, einen Datenkatalog des Gyeonggi-Keramikmuseums, Studienmaterialen der Hankuk-Universität für Auslandsstudien und einen Produktführer ein: 


Unsere Wettbewerbsfähigkeit liegt in der konstanten Entwicklung verschiedener Technologien, die auf das veränderliche Publikationsumfeld zugeschnitten sind. Gedruckte Bücher und Web-basierte Bücher erfordern unterschiedliche Layout-Instrumente. Bei der Edition brauchen gedruckte Bücher eine fixe Gestaltung, bei der die Papiergröße nach Breite und Länge festgelegt ist, während der Anwender bei E-Büchern die Fonts- oder Bildschirmgröße entsprechend persönlicher Wünsche anpassen kann. Doch ein festes Layout ist für einige E-Bücher nützlicher. Unsere Gestaltungssoftware PageBuilder hilft den Anwendern, digitale Inhalte auf effiziente Weise zu bearbeiten. 


© CLBee System

EPUB, was für electronic publication steht, ist das gängigste Dateiformat für digitale Bücher. Doch E-Bücher auf der Basis von EPUB benötigen ein bestimmtes Suchprogramm. In diesem Format können das Setzen und das Design für gedruckte Bücher nicht angewendet werden. CLBee System löste das Problem mit seinem Layout-App PageBuilder. Es automatisierte die komplizierte E-Book-Struktur, indem die Anwender digitale Bücher auf der Grundlage von Hyper Text Markup Language 5, oder kurz HTML5, einer Computersprache zur Vernetzung von Texten und Inhalten elektronischer Dokumente, ungeachtet der Browserart entwickeln können: 


Die Verwendung von PageBuilder ist sehr einfach. Es hat weniger Funktionen als PowerPoint. Das heißt, die Nutzer müssen weniger lernen. Doch verfügt es über nützliche Funktionen für das Editieren. Eine der Funktionen heißt zum Beispiel Action and Timeline, die hilft, Animationen und interaktive Bestandteile auf interessantere und effektive Weise zu entwickeln. 


Dank der PageBuilder-Anwendung lassen sich mit ein paar Klicks Multimedia-Dateien wie etwa Videos und Musik hinzufügen. Der Leser eines E-Buchs kann sich etwa beim Lesen das Bild einer Spore ansehen. Falls er die Spore anbläst, bringt das digitale Buch eine Szene hervor, in der die Spore vom Wind verweht wird: 


In einer interessanten Produktion stellten wir ein einstündiges Musical für Kinder in Form eines digitalen Märchenbuchs her. Es war schwierig, jedes Element, die Musik eingeschlossen, in ein E-Buch einzubeziehen. 


CLBee System ist dabei, seine Geschäftstätigkeiten auf das Ausland auszuweiten. Im nächsten Monat will es an der Handelsmesse Japan IT Week Spring in Tokio teilnehmen:  


Es gibt im Gegensatz zu Korea bemerkenswerterweise nicht viele kleine oder mittelgroße Software-Entwickler in Japan. Spezifische Software wie die unsrige kann die Aufmerksamkeit in Japan auf sich lenken und wettbewerbsfähig sein. Das ist der Grund, warum wir unser Augenmerk zunächst auf den japanischen Markt richten. Unser nächstes Ziel sind die USA. Der US-Markt ist um vieles größer, die Nachfrage für neue Lösungen ist größer, und wir finden dort mehr Gelegenheiten. Dort könnte unsere Software für Zwecke eingesetzt werden, die wir uns bisher nicht vorstellen konnten. Wir wollen also auf jeden Fall auf den amerikanischen Markt vorstoßen.

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