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Südkorea und ASEAN-Länder wollen enger zusammenarbeiten

#Themen der Woche l 2019-11-30

Nachrichten

ⓒYONHAP News

Südkorea und die ASEAN-Länder haben zum Abschluss ihres zweitägigen Gedenkgipfels in Busan am Dienstag eine gemeinsame Erklärung für die zukünftige Zusammenarbeit bekannt gegeben. Die Sitzungen wurden von Präsident Moon Jae-in und Prayut Chan-o-cha, dem Premierminister von Thailand, das in diesem Jahr den ASEAN-Vorsitz führt, geleitet.


Die Erklärung beinhaltet drei Zukunftsvisionen. In Bezug auf eine Gemeinschaft, in der der Mensch im Mittelpunkt steht, wurde vereinbart, den Personenaustausch und kulturellen Austausch zu erweitern. Für die Umsetzung der Vision des gemeinsamen Wohlstands wurde bekräftigt, dass die Länder keine protektionistischen Maßnahmen ergreifen. Es wurde beschlossen, auf der Grundlage des bilateralen Freihandelsabkommens den Freihandel zu schützen. Hinsichtlich der Vision einer Gemeinschaft des Friedens einigte man sich darauf, mittels regionalen Organisationen der ASEAN-Staaten den Frieden und die Sicherheit auf der koreanischen Halbinsel zu unterstützen und bei der Förderung des Friedens in der Region zu kooperieren.


Präsident Moon führte darüber hinaus bilaterale Gespräche mit den Staats- und Regierungschefs von neun ASEAN-Staaten. Kambodscha wurde bei dem Gipfeltreffen von Vize-Ministerpräsident Prak Sokhonn vertreten.


Der südostasiatische Staatenbund ist der zweitwichtigste Handelspartner Südkoreas nach China. Da dessen Mitglieder diplomatische Beziehungen mit Nordkorea unterhalten, sind sie für Südkorea auch ein wichtiger sicherheitspolitischer Partner.


Die „Neue Südpolitik“ der südkoreanischen Regierung bezweckt unter anderem, die Beziehungen zu den Ländern Südasiens auf die Ebene der Beziehungen zu den USA, Japan, China und Russland zu heben. Mit dem Südkorea-ASEAN-Gipfel als Ausgangspunkt hat die Neue Südpolitik eine neue Stufe erreicht.

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