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#Suchwort Aktuell l 2020-05-15

Kreuz und Quer durch Korea

ⓒ YONHAP News

Die südkoreanischen Netzbürger interessierten sich für die Prognose, dass als Folge von Covid-19 der diesjährige Umsatz der koreanischen Filmindustrie verglichen mit dem Vorjahr um bis zu 70% schrumpfen werde und mehr als 20.000 Menschen unter einer unsicheren Beschäftigungslage leiden werden. Die koreanische Filmkommission hat das Ausmaß der Schäden für das Filmproduktionsgeschäft wegen Covid-19 untersucht. Für die Umfrage wurden 82 Filme und deren Macher in den Blick genommen, und die gesamte Schadenssumme von Januar bis April dieses Jahres beträgt rund 17,5 Millionen Dollar. Die Produktion von 42 von insgesamt 82 Filmen wurde in der Herstellungsphase entweder verschoben, unterbrochen oder abgesagt. Deswegen verloren 413 Personen ihre Arbeit, und bei 186 Personen wurde das Projekt zunächst abgesagt. Die Filmkommission rechnet damit, dass der Umsatz der Kinos gegenüber dem Vorjahr um 62 auf rund 594,2 Millionen Dollar zurückgehen wird, wenn die Zahl der Kinobesucher ab diesem Monat langsam wieder steigen und sich auf ein 80%-Niveau der gewöhnlichen jährlichen Zuschauerzahl erholen würde. Bleibt die Zuschauerzahl bei etwa 50% des Vorjahresniveaus, wird der Umsatz um 73% auf rund 422,1 Millionen Dollar sinken. Zudem stellte sich heraus, dass über 20.000 von rund 30.878 Beschäftigten in der gesamten Filmindustrie mit einer unsicheren Beschäftigungslage konfrontiert sein werden. Gewöhnlich dauert die Produktion eines Films etwa zwei Jahre. Daher werde die Filmindustrie für eine ziemlich lange Zeit unter dem Einfluss von Covid-19 stehen. 


Das Interesse der Netzbürger weckte auch die Nachricht, dass allein im vergangenen Jahr rund 135.000 Haustiere in Tierheimen untergebracht wurden, weil sie entweder ausgesetzt wurden oder sich verirrten. Jedes zehnte Tier davon kehrte wieder zu seinem Herrchen oder Frauchen zurück, aber etwa die Hälfte erlitt entweder einen natürlichen Tod oder wurde eingeschläfert. Nach einer Untersuchung der Quarantänezentrale für Landwirtschaft, Forstwesen und Viehzucht sind im vergangenen Jahr 135.791 Haustiere gerettet und in 284 Tierschutzheimen im ganzen Land untergebracht worden. Die Zahl solcher Tiere ist gegenüber dem Vorjahr um rund 15.000, damit um 12%, gestiegen. Durchschnittlich 372 ausgesetzte oder streunende Begleittiere am Tag werden in ein Tierheim gebracht. An den betreffenden Tieren machen Hunde einen Anteil von 75,4% aus. Danach folgen mit 23,5% Katzen und mit 1,1% andere Tierarten wie Kaninchen. 26,4% von diesen Tieren fanden ein neues Herrchen. 24,8% erlitten einen natürlichen Tod. 21,8% wurden eingeschläfert. 12,1% kehrten zu ihrem alten Halter zurück. 11,8% befinden sich noch in Tierheimen. Die Zahl der im vergangenen Jahr neu eingetragenen Begleithunde beträgt 797.081 und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 443,6% gestiegen. Die Zahl der bis vergangenes Jahr registrierten Haushunde beläuft sich auf insgesamt 2.092.163. Viele Netzbürger meinen, dass mit der gestiegenen Zahl der Begleittiere haltenden Bürger auch das Niveau der auf Begleittiere bezogenen Kultur und das Verantwortungsbewusstsein der Haustierhalter steigen sollten. 


Eines der Themen, für die sich die koreanischen Netzbürger im Alltag am meisten interessieren, ist bestimmt das Abnehmen. Man kann jeden Tag auf koreanischen Internetportalen Nachrichten und Einträge zu diesem Thema finden. Vor wenigen Tagen wurde ein Forschungsergebnis eines Forscherteams der Harvard-Universität in den USA bekannt gegeben. Es ging um Obst- und Gemüsesorten, die beim Abnehmen helfen sollen. Das Forscherteam hat die Ernährungsdaten von rund 130.000 Erwachsenen analysiert und die Gewichtsveränderungen je nach Einnahme von 131 Lebensmitteln einschließlich Obst und Gemüse insgesamt 24 Jahre lang verfolgt. Mit in Betracht gezogen wurden auch Informationen über Alltagsgewohnheiten, z.B. ob man raucht, wieviel Sport man treibt und wie lange man am Tag fernsieht, usw. Nach der Analyse war unter den Obstsorten die Blaubeere am besten für die Fettverbrennung geeignet. Verzehrt man täglich eine Handvoll Blaubeeren, verliert man etwa 0,7 kg Gewicht. Gut für die Figur sind auch getrocknete Pflaumen, Apfel, Birne, Erdbeere und Trauben. Diese Obstsorten haben die Gemeinsamkeit, dass sie relativ reich an Polyphenolen sind, die zu den stärksten Antioxidantien zählen. Unter den Gemüsesorten lässt Blumenkohl die Pfunde am besten schmelzen. Brokkoli und Rosenkohl sollen einen ähnlichen Effekt haben. Wahrscheinlich würden die meisten denken, dass Gemüse nicht dick mache. Kartoffel, Zuckermais und Erbsen könnten aber laut dem Bericht auf die Hüften gehen. Ein Netzbürger meinte, man sollte einfach eher weniger essen und sich viel bewegen, wenn man abnehmen möchte. Auch Obst- und Gemüsesorten, die beim Abnehmen helfen sollen, könnten einen dick machen, sobald man zu viel davon isst.

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