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Länder Südostasiens verschärfen Maßnahmen gegen Corona-Pandemie wieder

#Asien Kompakt l 2020-07-29

Kreuz und Quer durch Korea

ⓒ YONHAP News

Im Südosten Asiens breitet sich das Coronavirus wieder schneller aus. Angesichts zunehmender Infektionen mit Covid-19 haben mehrere Länder die Maßnahmen gegen die Pandemie wieder verschärft. 


In Hongkong wurden als Reaktion auf die erneute Ausbreitung des Virus Speiselokale geschlossen und Abstandsregeln verschärft. In der Inselmetropole breitet sich derzeit eine dritte Infektionswelle aus. Am Montag wurde mit 145 bestätigten Fällen die bisher höchste Zahl der Neuinfektionen an einem Tag gezählt. Treffen in Gruppen von mehr als zwei Personen sind nicht erlaubt. Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, dem droht eine Geldstrafe in Höhe von 5.000 Hongkong-Dollar. 


In Vietnam wurde der erste lokale Coronafall nach fast 100 Tagen gemeldet. Über die belebte Küstenstadt Da Nang, die als Infektionsherd des erneuten Corona-Ausbruchs gilt, wurde ein Lockdown verhängt. Der Betrieb von Flügen, Zügen, Schiffen und der Autoverkehr nach Da Nang wurden ausgesetzt. 


Auf den Philippinen beträgt seit vier Tagen in Folge die Zahl der Neuinfektionen über 2000. Insgesamt wurden bisher über 80.000 Fälle bestätigt. Um das Virus einzudämmen, wurde über einen Teil der Hauptstadt Manila ein Lockdown verhängt. Es dürfen keine Autos fahren und der Betrieb von Geschäften im Dienstleistungssektor wurde eingestellt. Auch auf den Philippinen ist das Tragen von Mundschutzmasken an öffentlichen Plätzen Pflicht. Ein Verstoß dagegen kann mit einer Haftstrafe von bis zu 30 Tagen bestraft werden. 


Indonesien ist mit über 100.000 bestätigten Covid-19-Fällen am stärksten betroffen. Es besteht die Möglichkeit, dass die für Dezember geplanten Kommunalwahlen in dem Land verschoben werden. Bei einer neulich durchgeführten Umfrage bei 1.200 Wählern befürworteten 63 Prozent eine Verschiebung der Wahlen.

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