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Zahlreiche Verstöße gegen Feuerwerksverbot in Peking zum Mondneujahr

#Asien Kompakt l 2021-02-17

Kreuz und Quer durch Korea

ⓒ YONHAP News

Infolge von Reiseeinschränkungen zum Mondneujahr in China war Peking auch während der Feiertage in diesem Jahr belebt. In der Hauptstadt stieg die Zahl der Gesetzesverstöße in Zusammenhang mit dem Anzünden von Feuerwerkskörpern. Laut der Nachrichtenagentur Xinhua wurden vom 11. bis 14. Februar 747 diesbezügliche Gesetzesverstöße gemeldet. 


In China ist es Brauch, während des Zeitraums vom Mondneujahr bis zum ersten Vollmond des Mondneujahrs Feuerwerk anzuzünden. Um Luftverschmutzung vorzubeugen und die Brandgefahr zu reduzieren, hat die Stadtverwaltung Pekings Feuerwerkskörper in der Innenstadt verboten. Der übermäßige Gebrauch von Raketen und Böllern hat Peking, das ohnehin für seine schlechte Luftqualität bekannt ist, in der Vergangenheit immer wieder in dichtem Smog versinken lassen. Jedes Jahr gibt es zudem bei Feuerwerksunfällen zahlreiche Verletzte und einige Tote in China. Auch in anderen Großstädten wie Shanghai und Hangzhou gilt ein Feuerwerksverbot. 


Infolge von illegalen Feuerwerken hatte sich jedoch auch in diesem Jahr die Luftqualität im Zentrum Pekings erheblich verschlechtert. Seit Beginn der Feiertage sind zwar in der ganzen Stadt Kontrolleure im Einsatz, das Frühlingsfest ist aber noch nicht zu Ende und die Behörden haben schon über 700 Verstöße festgestellt. In 239 Fällen wurden Feuerwerkskörper illegal verkauft, gelagert oder transportiert. Gegen 50 Personen sei laut der Pekinger Sicherheitsbehörde eine Geldstrafe verhängt worden. 


Der Verstoß gegen das Feuerwerksverbot kann bei Einzelpersonen mit einer Geldstrafe zwischen 100 und 500 Yuan geahndet werden, für Betriebe oder Organisationen beträgt die Höhe der Geldstrafe zwischen 1.000 und 30.000 Yuan.

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