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Baseballvereine fordern Änderung der Obergrenze für Spielergehälter

#Sport! Sport! l 2024-01-15

Kreuz und Quer durch Korea

ⓒ Getty Images Bank
Ein Jahr nach Einführung der Gehaltsdeckelung im Profi-Baseball werden Forderungen nach einer Abschaffung oder Änderung dieses Systems laut. Bei der letzten Sitzung des Vorstands der Korea Baseball Organisation, KBO, im letzten Jahr wurde ein solcher Vorschlag unerwartet vorgebracht. 

Der aus den Vereinschefs bestehende KBO-Vorstand hatte die Gehaltsdeckelung im Jahr 2023 eingeführt, um für mehr Ausgeglichenheit in der Liga zu sorgen. KBO setzte 120 Prozent des Durchschnittsgehalts der Mannschaften als Gehaltsobergrenze fest. Das Durchschnittsgehalt wurde anhand der Summe der Jahresgehälter der 40 Spitzenverdiener der jeweiligen Mannschaften ermittelt. 120 Prozent davon waren 11,4 Milliarden 263,8 Millionen Won, etwa 7,9 Millionen Euro. Es wurde vereinbart, diese Obergrenze drei Jahre lang, bis 2025 aufrechtzuerhalten. Bei einem einmaligen Verstoß werden 50 Prozent des Überschusses als Strafgeld einkassiert. Beim zweiten Mal sind es 100 Prozent und beim dritten Mal 150 Prozent. 

KBO teilte im Dezember mit, dass im Jahr 2023 keine der Mannschaften gegen die Auflagen verstoßen habe. Es stellte sich jedoch heraus, dass bei fünf Mannschaften der Spielraum innerhalb eines Bereichs von einer Milliarde Won lag. Drei Mannschaften hatten die Summe, die sie in einer Saison für Spielergehälter ausgeben dürfen, zu 95 Prozent ausgeschöpft. 

Auf dem Free Agent Markt in diesem Winter wurden Verträge in Millionenhöhe abgeschlossen. Es ist daher anzunehmen, dass in der Saison 2024 einige Vereine die Gehaltsobergrenze überschreiten werden. Im Exekutivausschuss sind derzeit zwei Vereine dafür, dass die Gehaltsdeckelung wie geplant drei Jahre lang gültig bleibt. Die restlichen Vereine drängen aber auf eine Änderung. Einige argumentieren, dass zumindest die Inflation berücksichtigt werden müsse.

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