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Nur bei einem von 35 größeren koreanischen Filmen führte Frau Regie

2024-03-13

Unterwegs mit Musik

ⓒ Plus M Entertainment
Lediglich bei einem von 35 Filmen einer bestimmten Größenordnung hat eine Frau Regie geführt.

Das geht aus einem am vergangenen Donnerstag veröffentlichten Bericht des Koreanischen Filmrats (KOFIC) hervor. 

Demnach war der Action-Thriller "The Point Men" von Yim Soon-rye die einzige Produktion mit einem Budget von mindestens drei Milliarden Won oder 2,25 Millionen Dollar, die von einer Frau umgesetzt wurde.

Die staatliche Filmförderstelle veröffentlicht den Bericht jährlich seit 2017. 2023 wurde ein Rekordtief verzeichnet.

Der Anteil der Regisseurinnen beträgt demnach 23,9 Prozent, es waren 22 an der Zahl. Weibliche Hauptfiguren gab es in neun oder 25,7 Prozent der größeren Filme. Bei den Drehbuchautoren lag die Zahl der Frauen bei 12 oder 21,8 Prozent. Eine Kamerafrau gab es nicht.

Bei den Independent- und Kunstfilmen ist der Frauenanteil laut KOFIC relativ höher und stabil, im kommerziellen Segment stießen die Frauen aber an Grenzen, hieß es.

Der Filmrat äußerte Bedenken, dass Frauen beim Film künftig noch weniger Gelegenheiten bekommen könnten, da nach der Coronapandemie und ihren negativen Folgen auch für die Filmbranche keine Risiken eingegangen würden. Bei der Kreativität und Geschlechtergleichheit scheine es seit dem Ausbruch der Coronapandemie Rückschritte gegeben zu haben.

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