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Interessante Suchwörter der letzten Tage

#Suchwort Aktuell l 2020-01-17

Kreuz und Quer durch Korea

ⓒ YONHAP News

Das Interesse der Netzbürger zog die Nachricht auf sich, dass statistisch gesehen jeder 2,19te südkoreanische Bürger ein Auto besitzt. Nach dem Stand von Ende Dezember 2019 betrug die Zahl der zugelassenen Autos in Südkorea rund 23,7 Millionen. Dies entspricht gegenüber dem Jahr 2018 einer Steigerung um 475.000 oder 2%. Darunter stammen rund 21,3 Millionen Autos aus einheimischer Produktion. Sie machen einen Anteil von 89,8% aus. Der Anteil der Importwagen liegt mit 2,41 Millionen Einheiten bei 10,2%. Im Jahr 2018 lag er bei 9,4%. Ein Beamter des Ministeriums für Land und Verkehr teilte mit, dass die Steigerung der gesamten Zahl der zugelassenen Autos seit 2015 fünf Jahre in Folge leicht schrumpft. Aber aufgrund der Zunahme der Zahl der Haushalte mit mehr als einem Auto und wegen der Steigerung der Zahl der Einpersonenhaushalte wird die Zahl der zugelassenen Autos, wenn auch langsam, weiter steigen. Die Neuzulassungen sind im Vergleich zum Jahr Vorjahr um 1,7% zurückgegangen. Die Zahl der umweltfreundlichen Autos wie Elektroautos, Autos mit Brennstoffzellen oder Hybridantrieb beläuft sich auf insgesamt rund 601.050. Damit ist ihr Anteil an den gesamten zugelassenen Autos von 2% im Jahr 2018 im vergangenen Jahr auf 2,5% gestiegen. Vergleicht man den Anteil der umweltfreundlichen Autos in den letzten drei Jahren, ist ihr Anteil an den gesamten Neuzulassungen von 5,4% im Jahr 2017 im Jahr 2018 auf 6,83% und im vergangenen Jahr auf 7,95% gestiegen. Viele Netzbürger schrieben, dass sich aufgrund des steigenden Interesses an Umweltfragen die Erkenntnis der Verbraucher in Bezug auf umweltfreundliche Autos in eine positive Richtung verändert. 


Bereits seit einigen Jahren kann man in Restaurants viele Eltern sehen, die ihrem kleinen Kind auf ihrem Smartphone eine beliebte Animationsserie zeigen, damit das Kind während des Essens ruhig bleibt. Viele Netzbürger zeigten großes Interesse an einem Zeitungsbericht zu diesem Thema. Darin wurde auf die Gefahr der Smartphone-Abhängigkeit der Kinder aufmerksam gemacht. Nach einem Bericht eines Forschungsinstituts für Kinderpolitik sinkt das Alter der Kleinkinder mit dem Beginn der Smartphone-Nutzung immer weiter. Die Nutzungsquote von Smartphone-Inhalten beträgt bei Kleinkindern in der Altersgruppe von ein bis sechs Jahre 59,3%. 45,1% dieser Kinder beginnen bereits im ersten Lebensjahr, mit den Smartphone-Inhalten in Berührung zu kommen. Danach folgen mit 20,2% Kinder im zweiten und mit 15,1% Kinder im dritten Lebensjahr. Damit sinkt auch das Alter, in dem die Kinder smartphone-abhängig werden, immer weiter. Nach dem vorhin genannten Bericht spielen 31,1% der Eltern ihrem kleinen Kind auf dem Smartphone Youtube-Videos vor, damit sie ungestört eine andere Arbeit erledigen können. 27,7% tun dies, um das weinende Kind zu beruhigen, und 26,6%, weil das Kind es mag. Es gibt wahrscheinlich keine Eltern, die ihrem kleinen Kind in der Öffentlichkeit das Smartphone geben, weil sie denken, dass es gut für die Entwicklung des Kindes ist. Wichtig sei auch, dass andere etwas mehr Geduld haben, wenn zum Beispiel im Restaurant ein kleines Kind am Nachbartisch etwas laut wird und quengelt. 


Die Netzbürger interessierten sich auch für das Untersuchungsergebnis, dass der Umfang des einheimischen Marktes für mobile Spiele im vergangenen Jahr die Marke von 4,2 Billionen Won überschritten hat. Nach einem gestern von einer mobilen Big Data-Plattform veröffentlichten Bericht lag der gesamte Umsatz des einheimischen Marktes für mobile Spiele bei 4 Billionen 288 Milliarden Won, umgerechnet bei 3,69 Milliarden Dollar. Damit ist das Volumen gegenüber dem Vorjahr um 5,2% gestiegen. Nach verschiedenen App-Märkten betrachtet, nahm Google Play mit einem Anteil von 78,6% daran den ersten Platz ein. Danach folgte der Markt namens ONE Store, den die drei südkoreanischen Telekomanbieter und das Portal Naver zusammen ins Leben gerufen haben, mit einem Anteil von 12,2% und der App Store von Apple mit 9,2%. Nach Spieleherstellern betrachtet verzeichnete das Unternehmen NC Soft mit 21,5% den höchsten Anteil, gefolgt von Netmarble mit 11,7%, Nexon mit 5,1%, Kakao Games mit 3% und Supercell mit 2,6%. Durchschnittlich 19,6 Millionen Menschen im Monat genossen mobile Spiele. Die durchschnittliche Spielzeit betrug 29,3 Stunden im Monat. Nach Altersgruppen betrachtet haben sich die Dreißiger mit einer Spielzeit von 44,1 Stunden im Monat am längsten mit mobilen Spielen beschäftigt. 

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