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Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention sollen Zentralbehörde werden

#Themen der Woche l 2020-06-20

Nachrichten

ⓒYONHAP News

Die dem Gesundheitsministerium unterstellten Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention sollen in den Rang einer Zentralbehörde erhoben werden.


Am Dienstag wurde bei einer Kabinettssitzung unter Leitung von Premierminister Chung Sye-kyun eine entsprechende Änderung des Gesetzes zur Regierungsorganisation beschlossen.


Im Zusammenhang mit der umstrittenen Zugehörigkeit des Nationalen Instituts für Gesundheit wurde entschieden, dass dieses der für die Seuchenkontrolle zuständigen Behörde unterstellt und zum nationalen Institut für Infektionskrankheiten wird.


Die Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention entstanden im Jahr 2004 im Zuge der Erweiterung des Nationalen Instituts für Gesundheit. Als dem Gesundheitsministerium nachgeordnete Behörde verfügen sie über kein eigenständiges Entscheidungsrecht in Budget-und Personalfragen. Deren Aufgabenbereich bestand im Wesentlichen darin, die vom Gesundheitsministerium beschlossenen Politiken umzusetzen. Der Forschung zu Infektionskrankheiten und einer personellen Erweiterung waren daher Grenzen gesetzt. Nach dem Ausbruch des Coronavirus wurde über die Kompetenzen der Zentren wieder verstärkt diskutiert.


Durch die Aufwertung zu einer unabhängigen Regierungsstelle sollen nun deren Befugnisse und Status als übergeordnetes Organ für die Verhütung und Kontrolle von übertragbaren Krankheiten gestärkt werden.


Als Unterorganisationen werden regionale Zentren eingerichtet, welche auf regionaler Ebene epidemiologische Untersuchungen durchführen und die Seuchenbekämpfung vor Ort in den Kommunen unterstützen.


Das neue Ressort soll in Zukunft Ziele und Initiativen eigenverantwortlich erarbeiten und diese auch umsetzen. Der Umweg über das Gesundheitsministerium muss nicht mehr gegangen werden und Entscheidungsprozesse werden erheblich beschleunigt.

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