Zum Menü Zum Inhalt

Interessante Suchwörter der letzten Tage

#Suchwort Aktuell l 2021-01-22

Kreuz und Quer durch Korea

ⓒ Getty Images Bank

Das Interesse der koreanischen Netzbürger weckte kürzlich die Nachricht, dass es wegen der Corona-Pandemie immer mehr übergewichtige Kinder im Schulalter gibt. Dies hat damit zu tun, dass die Kinder wegen der Pandemie nicht zur Schule gingen und sich damit die ganze Zeit zuhause aufhalten, ohne auszugehen, und auch wenig Sport zu machen. Ein Forscherteam der Katholischen Universität in Korea hat 226 Kinder in der Altersgruppe zwischen 4 und 14 Jahren, die in der Wachstumsklinik der Pädiatrie-Abteilung der betreffenden Uniklinik registriert sind, untersucht und bekam das entsprechende Ergebnis. Im vergangenen Jahr wurde am 2. März zum ersten Mal der Beginn des neuen Schuljahres verschoben. Der Zeitraum vom 2. März 2019 bis 1. Februar wurde als Vor-Covid19-Periode und die darauffolgenden sechs Monate als Covid19-Periode definiert. Nach der Analyse des Forscherteams betrug der Anteil der Kinder, die in der Vor-Covid19-Periode als übergewichtig oder korpulent eingestuft wurden, 23,9%, stieg aber dann auf 31,4%. Von 158 Kindern, die zur Gruppe des Normalgewichts gehörten, gingen 22 Kinder oder 9,5% zur Gruppe Übergewicht bzw. Korpulenz über. Bei den Kindern wurden auch Veränderungen von verschiedenen auf den Stoffwechsel bezogenen klinischen Indikatoren beobachtet. Die durchschnittlichen Werte von Harnsäuregehalt, Triglyzeride und LDL-Cholesterin sind gestiegen. Im Gegensatz dazu wurde bei den Kindern ein Rückgang des Vitamin-D-Spiegels festgestellt, was auf die eingeschränkten Aktivitäten der Kinder unter freiem Himmel zurückzuführen ist. Das Forscherteam rät den Kindern zu mehr Bewegung und dazu, mehr Fische und Gemüse oder Vitaminpräparate einzunehmen. Viele Netzbürger brachten die Hoffnung zum Ausdruck, dass schnell der Tag wieder kommt, an dem die Kinder frei und ungehemmt ohne Mundschutz im Freien spielen können. 


Die Netzbürger interessierten sich auch für die Nachricht, dass im vergangenen Jahr die Zahl der Besucher von 22 Nationalparks in Südkorea einschließlich des Halla-Berges auf Jeju gegenüber dem Vorjahr um 8 Millionen geschrumpft ist. 2019 betrug die Zahl 43 Millionen und im Jahr 2020 35 Millionen. Das Umweltministerium und der Koreanische Nationalparkdienst teilten vorgestern durch eine Pressemitteilung mit, dass der Rückgang der Besucherzahl der aktiven Teilnahme der Bürger an den Corona-Schutzmaßnahmen sowie der intensiven Aktivitäten und PR-Arbeiten des Nationalparkdienstes für Seucheneindämmung zu verdanken sei. Auch dieses Jahr sollten die Maßnahmen weiter fortgesetzt werden. Dazu gehören vor allem das Halten von einem Abstand von 2 Metern zwischen den Besuchern, auf Wanderwegen rechts gehen und Mundschutz tragen. Beide Organisationen haben auch Gipfelgegenden der Berge gesperrt, um die hohe Besucherzahl in diesen Zonen zu verhindern. Um eine stärkere kontaktlose Besichtigung der Nationalparks zu fördern, wurde auf der Homepage des Nationalparkdienstes schöne Videos von Herbstfärbungen in den Nationalparks zur Verfügung gestellt. In den Kommentaren der Netzbürger war zu lesen, dass dank der geschrumpften Besucherzahl die Berge Gelegenheit hätten, sich von der Naturverschmutzung etwas zu erholen. 


Eine von einem britischen Versicherungsvergleichs-Unternehmen durchgeführte Analyse ergab, dass das weltweit beliebteste Essen zum Mitnehmen Pizza ist. Ermittelt wurde dies anhand Google-Suchdaten, danach hat Pizza in 44 von 109 untersuchten Ländern die Nase vorn. Dazu gehören Deutschland, Indien und Südkorea. An zweiter Stelle steht chinesisches Essen. In 29 Ländern wie Großbritannien, den USA, China und Australien ist als Essen zum Mitnehmen chinesisches Essen beliebt. Rang 3 wurde von Sushi belegt. In 10 Ländern einschließlich Japan und Schweden wird Sushi als Take-Away-Essen bevorzugt. Danach folgen an vierter Stelle Fish and Chips, an fünfter Stelle gebratenes Hühnchen, an sechster Stelle indische Küche und an siebter Stelle koreanische Küche. Länder, in denen als Essen zum Mitnehmen koreanisches Essen bevorzugt wird, sind Jordanien, Libanon und Oman. Unter den 29 Ländern, in denen man gern chinesisches Essen zum Mitnehmen bestellt, gab es auch afrikanische Länder wie Kenia, Tansania, Nigeria, Simbabwe und Ghana. Zu den Ländern, in denen Sushi die Nase vorn hat, gehören unter anderem Brasilien, Schweden, Rumänien, Portugal und die Ukraine. Es wurde als selbstverständlich angenommen, dass man in Russland Kebap, in Japan Sushi und in China chinesisches Essen am liebsten zum Mitnehmen bestellt. Man könnte daher überrascht sein, dass in Südkorea nicht koreanisches Essen, sondern Pizza, in Indien nicht indisches Essen, sondern auch Pizza als Essen zum Mitnehmen bevorzugt wird.

Die Redaktion empfiehlt

Close

Diese Webseite verwendet Cookies und andere Techniken, um die Servicequalität zu verbessern. Die fortgesetzte Nutzung der Webseite gilt als Zustimmung zur Anwendung dieser Techniken und zu den Richtlinien von KBS. Mehr >