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E-Bus-Hersteller Edison könnte SsangYong Motor übernehmen

#Themen der Woche l 2021-10-23

Nachrichten

ⓒYONHAP News

Der koreanische E-Bus-Hersteller Edison Motors steht faktisch als bevorzugter Bieter für SsangYong Motor fest.


SsangYong, das derzeit unter gerichtlicher Zwangsverwaltung steht, wird somit nach 17 Jahren voraussichtlich wieder in den Besitz eines koreanischen Unternehmens übergehen. Der viertgrößte südkoreanische Automobil-Hersteller wurde 2004 von der chinesischen Shanghai Automotive übernommen. Seit 2011 befindet er sich mehrheitlich im Besitz der indischen Mahindra & Mahindra Limited.


An dem Bieterverfahren hatten sich ursprünglich drei Konsortien beteiligt. Eines war vorzeitig ausgeschieden, womit es zu einem Wettbewerb zwischen Edison Motors und EL B&T kam. Nach Angaben des Konkursgerichts Seoul wurde jedoch das Konsortium unter Federführung von EL B&T wegen fehlender Unterlagen über die Finanzierung vom Überprüfungsprozess ausgeschlossen. Edison Motors sei damit der einzige verbliebene Kandidat und faktisch der bevorzugte Bieter.


SsangYong Motor zufolge seien neben der Höhe der Übernahmesumme auch die Pläne für eine sichere Fortführung der Geschäfte primär in Betracht gezogen worden.


Edison Motors hatte in einem Konsortium mit dem Private Placement Fond KCGI und  Keystone Private Equity (PE) an dem Bieterverfahren teilgenommen. Sie sollen etwas über 300 Milliarden Won (254,7 Millionen Dollar) als Kaufsumme angeboten haben.


Das Unternehmen hat vor, in den kommenden zwei bis drei Jahren weitere 1,5 Billionen Won für den Unternehmensbetrieb und für Forschung und Entwicklung von Automobilen der Zukunft aufzutreiben. Es gab das Ziel bekannt, im Gleichschritt mit dem Zeitalter des Elektroautos, SsangYong zu einer globalen Automarke zu entwickeln, die mit Herstellern wie Tesla, VW und Toyota konkurrieren kann. Die Nutzung firmeneigener Elektromotoren und Batteriesysteme für Personenkraftwagen solle die Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen. In drei bis fünf Jahren soll der Turnaround geschafft und das Unternehmen wieder in der Gewinnzone sein.

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