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Chinas Geburtenzahl fiel 2021 auf Rekordtief

#Asien Kompakt l 2022-01-18

Kreuz und Quer durch Korea

ⓒ Getty Images Bank

Die Geburtenziffer in China war im vergangenen Jahr seit 1961 am niedrigsten. Die Geburtenrate, die Zahl der Geburten pro 1.000 Einwohner, ist mit 7,52 im vergangenen Jahr sogar der niedrigste Wert seit der Gründung der Volksrepublik China im Jahr 1949. Auch im bevölkerungsreichsten Land China steigt die Sorge über niedrige Geburtenzahl und Alterung des Landes. 


Das Nationale Statistikbüro Chinas gab am 17. Januar bekannt, dass im vergangenen Jahr 10.620.000 Kinder zur Welt kamen und 10.140.000 Menschen starben. Damit wuchs die Bevölkerung im vergangenen Jahr lediglich um 480.000. Die Gesamtbevölkerung Chinas liegt mit Stand von Ende des vergangenen Jahres bei 1.412.600.000. 


Die Zahl der Geburten im vergangenen Jahr ist 11,5% niedriger als die 12 Millionen im Jahr 2020, als die betreffende Anzahl den bis dahin niedrigsten Wert seit 1961 aufwies. Die Geburtenzahl im vergangenen Jahr entspricht einem Anteil von 56% der betreffenden Zahl vor fünf Jahren. In den letzten fünf Jahren ist der Wert um 8,21 Millionen zurückgegangen. 


Nach einer Analyse der chinesischen Regierung sind allgemeine Tendenzen und Phänomene wie der Rückgang der Zahl der gebärfähigen Frauen und spätes Heiraten und auch die coronabedingte Verschiebung von Heirat und Geburt die direkten Gründe für den Rückgang der Geburtenzahl im vergangenen Jahr. Nun richtet sich die Aufmerksamkeit darauf, ob die frühere, im vergangenen Mai erneut gelockerte Ein-Kind-Politik, die den Paaren sogar erlaubte, drei Kinder zu bekommen, auf die Statistik im nächsten Jahr Auswirkungen haben wird. 

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