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Hintergrund

Zehn Jahre Sondereinbürgerungen von ausländischen Spitzentalenten

#Themen der Woche l 2021-08-21

Nachrichten

ⓒYONHAP News

In den zehn Jahren seit Einführung des Systems der Sondereinbürgerung von Spitzentalenten haben etwa 200 Ausländer im Rahmen dieses Programms die südkoreanische Staatsbürgerschaft erhalten. 

Dieses sieht vor, dass Spitzentalente und Fachkräfte aus dem Ausland koreanische Staatsbürger werden und gleichzeitig ihre angestammte Staatsbürgerschaft behalten können.


Der erste eingebürgerte Ausländer war der Geiger mit vietnamesischer Herkunft Jeon Hu-guk.

Die Zahl der Eingebürgerten nahm von 14 im Jahr 2011 auf 17 im Jahr 2013 jedes Jahr leicht zu. 2016, zwei Jahre vor den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang, erhielten 25 ausländische Talente die koreanische Staatsbürgerschaft, davon eine große Zahl an Spitzensportlern.


Im vergangenen Jahr wurde bei der Zahl der eingebürgerten Talente ein Rekordwert von 37 verbucht. Dieses Jahr hatten bis April neun Hochqualifizierte die koreanische Staatsbürgerschaft angenommen.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler decken insgesamt den größten Anteil mit 65,8 Prozent. Es folgen in Kultur, Kunst und Sport Beschäftigte mit 21,8 Prozent. 6,2 Prozent sind Fachkräfte der Spitzentechnologie.


Ausländer, die als Fachkraft für Spitzentechnologie eingebürgert werden wollten, mussten mindestens fünf Jahre Arbeits- oder Forschungserfahrung sowie ein Jahreseinkommen, das mindestens das Fünffache des Pro-Kopf-Bruttonationaleinkommens in Südkorea beträgt, nachweisen können. Die Vorgaben wurden jedoch im Juni gelockert. Vor allem für die neuen Industriebereiche wie künstliche Intelligenz und System-Halbleiter gelten nun weniger strenge Kriterien für die Einbürgerung.

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