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Hintergrund

USA reagieren mit Snktionen auf Nordkoreas Raketentests

#Themen der Woche l 2022-01-15

Nachrichten

ⓒYONHAP News

Die USA haben mit Sanktionen auf die jüngsten Raketentests Nordkoreas reagiert.


Die südkoreanische Regierung teilte mit, dass in enger Zusammenarbeit mit Washington Bemühungen für die Wiederaufnahme des Dialogs für eine grundlegende Lösung des nordkoreanischen Atomwaffenproblems fortgesetzt würden.


Nordkorea hatte zuvor gemeldet, am Dienstag in Anwesenheit von Machthaber Kim Jong-un einen Teststart einer Hyperschallrakete erfolgreich unternommen zu haben. Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA berichtete, dass der Hyperschall-Gleitflugkörper nach einem 600 Kilometer langen Gleitflug (glide jump flight) und dann einem 240 Kilometer langen „Trudelmanöver“ (corkscrew maneuvering) ein 1.000 Kilometer entferntes Ziel „präzise getroffen“ habe. Die Spitzengeschwindigkeit habe Mach 10 betragen.


Dem Bericht nach sei es der letzte Test gewesen. Dies würde bedeuten, dass Nordkorea Hyperschallraketen mit einer Geschwindigkeit von Mach 10 und einer Reichweite von 1000 km bald in Dienst nehmen wird.


Es war das dritte Mal seit September, dass Nordkorea eigenen Angaben zufolge eine Hyperschall-Rakete getestet hat. Der vorletzte Test erfolge vor weniger als einer Woche.


Am Mittwoch gab das Amt zur Kontrolle von Auslandsvermögen (OFAC) des US-Finanzministeriums bekannt, sechs Nordkoreaner, einen Russen und ein russisches Unternehmen auf die Sanktionsliste gesetzt zu haben. Washington teilte jedoch auch mit, unverändert nach einer diplomatischen Lösung zu streben. Fünf der sanktionierten Nordkoreaner arbeiten für die Akademie für Nationale Verteidigungswissenschaft. Sie sollen Güter für das nordkoreanische Atomwaffen- und Raketenprogramm aus China und Russland beschafft haben.


Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Linda Thomas-Greenfield, erklärte zudem am Mittwoch, dass die USA zusätzliche UN-Sanktionen gegen Nordkorea vorschlagen wollen. Sanktionen auf Ebene des UN-Sicherheitsrats setzen jedoch die Zustimmung von China und Russland voraus.

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