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Interessante Suchwörter der letzten Tage

#Suchwort Aktuell l 2020-06-26

Kreuz und Quer durch Korea

ⓒ LG Electronics, Getty Images Bank

Am Mittwoch dieser Woche hat in Südkorea die diesjährige Monsunregenzeit begonnen. Gestern und vorgestern hat es in einigen Regionen stark geregnet. Das Wetteramt rechnet damit, dass das Land etwa bis Mitte Juli unter dem Einfluss der Monsunregenfront liegen wird. Das Interesse der Netzbürger weckte die Nachricht, dass in Bezug auf den Beginn der Monsunregenzeit der Verkauf von Luftentfeuchtern und Wäschetrocknern gestiegen ist. Die koreanische Verkaufskette von Haushaltselektronik mit dem Namen Elektronikland gab gestern bekannt, dass in diesem Monat bis zum 22. die Verkaufsmenge von Luftentfeuchtern gegenüber demselben Vorjahreszeitraum um 149% gestiegen ist. Dampfschränke sind um 11% mehr und Wäschetrockner um 3% mehr verkauft worden. Luftentfeuchter, Dampfschrank und Wäschetrockner sind elektronische Haushaltsgeräte, die vor allem in der Monsunregenzeit mit hohem Feuchtigkeitsgrad sehr beliebt sind. Ein Mitarbeiter von Elektronikland analysiert, anders als im vergangenen Jahr mit einer kurzen Monsunregenzeit sei der Monsunregen dieses Jahr früher eingetreten, und weil auch eine starke Hitze in diesem Sommer angekündigt wurde, sei der Umsatz mit Haushaltselektronik in Bezug auf die Feuchtigkeitsregulierung deutlich gestiegen. Die betreffende Elektronikverkaufskette bietet bis 30. Juni in ihrem Online-Kaufhaus die auf den Sommer bezogenen Haushaltsgeräte wie Klimaanlage, Luftentfeuchter, Wäschetrockner und Ventilatoren zu einem bis zu 51% ermäßigten Preis an. Die Netzbürger sind auch über die Zeit nach dem Monsunregen besorgt, weil in diesem Sommer nach dem Ende der Monsunregenzeit gegen Mitte Juli eine besonders starke und lange Hitzewelle erwartet wird. 


Die Netzbürger interessierten sich auch für die Meldung, dass jeder fünfte Senior über 80 Jahre in Südkorea unter Schlafstörungen leidet. Sie können entweder schlecht einschlafen oder wachen während des Schlafes häufig auf. Als Ursachen dafür werden nachlassende Körperfunktion durch das Altern und emotionale Entfremdung genannt. Ein Forscherteam hat auf der Grundlage der Big Data der nationalen Krankenkasse von 2005 bis 2013 die Prävalenzrate von Schlafstörungen analysiert und das betreffende Ergebnis ermittelt. Nach dem Stand von 2013 beträgt die Prävalenzrate von Schlafstörungen bei den Menschen in ihren Sechzigern 10,28%, bei den Siebzigern 15,22% und bei Menschen über 80 Jahre 18.21%. Bei den 60ern wird jeder 10te und bei den über 80-Jährigen jeder fünfte Bürger von Schlafstörungen geplagt, und die Zahl der unter Schlafstörungen leidenden Personen steigt mit dem Alter. Bei den 20ern liegt die betreffende Rate bei 1,58%, bei den 30ern bei 2,59%, bei den 40ern bei 3,74% und bei den 50ern bei 6,5%. 

S: Bei den gesamten Untersuchten ist der Anteil der unter Schlafstörungen leidenden Erwachsenen über 20 Jahre von 3,1% im Jahr 2005 im Jahr 2013 auf 7,2% gestiegen. In etwa 10 Jahren hat sich die Prävalenzrate von Schlafstörungen bei den Erwachsenen im Inland mehr als verdoppelt. Anders als früher, als Schlafstörungen weniger als eine Erkrankung angenommen wurden, ist nun die Zahl der Menschen gestiegen, die wegen solcher Probleme zum Arzt gehen und sich behandeln lassen. Auch diese Tatsache scheint den Anstieg der Prävalenzrate begünstigt zu haben. 


Wegen der Corona-Pandemie sind alle sogenannten kleinen Kinos auf dem Lande geschlossen worden. Die kleinen Kinos, die dafür sorgten, dass in ländlichen Regionen ohne gewöhnliche Kino-Einrichtungen die Bewohner zur gleichen Zeit die aktuell in den Städten laufenden Kinofilme genießen konnten, wurde von der sogenannten sozialen Genossenschaft für kleine Kinos im Auftrag der jeweiligen lokalen Verwaltungseinheit betrieben. Die Genossenschaft betrieb landesweit 34 kleine Kinos, 10 in der Provinz Gangwon, jeweils 6 in den Provinzen Nord-Jeolla und Nord-Gyeongsang, 3 in der Provinz Süd-Gyeongsang, 2 in der Provinz Nord-Chungcheong und jeweils 1 in Incheon und den Provinzen Gyeonggi und Süd-Chungcheong. Die kleinen Kinos wurden 2013 eingeführt, mit dem Zweck, die kulturelle Kluft zwischen den Städten und ländlichen Regionen zu überbrücken. Die kleinen Kinos mit weniger als 100 Sitzplätzen sorgten dafür, dass sich auch die Bewohner einer ländlichen Region aktuelle Kinofilme ansehen konnten. Der Eintritt war mit 5.000 bis 6.000 Won, weniger als 5 Dollar, niedriger als in den Städten. Die kleinen Kinos waren als sogenannter kultureller Treffpunkt der Bewohner von Berggebieten und ländlichen Regionen sehr beliebt. Das kleine Kino in Okcheon in der Provinz Süd-Chungcheong, das im August 2018 eröffnet wurde, registrierte eine Besucherzahl von rund 6.000 im Monatsdurchschnitt. Seit dem Ausbruch von Covid-19 sind die kleinen Kinos wegen Ansteckungsgefahr geschlossen worden, und dies führte zur Betriebsnot, so dass der Betreiber, die vorhin genannte Genossenschaft, die Aufgabe des Geschäftes beschloss. Viele Netzbürger meinten, dass der Betrieb der kleinen Kinos als Kultur- und Sozialarbeit angegangen werden sollte und schnellstens passende Alternativen gefunden werden sollten. 

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