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Welt

Vulkan Taal auf den Philippinen weiter aktiv

#Asien Kompakt l 2020-01-15

Kreuz und Quer durch Korea

© YONHAP News

Nach dem schweren Vulkanausbruch auf den Philippinen mit tödlichen Folgen werden Anzeichen registriert, dass der Taal erneut ausbrechen könne. Laut lokalen und internationalen Medien habe das seismologische Institut Phivolcs davor gewarnt, dass der Vulkan weiter aktiv sei. Innerhalb von Stunden und Tagen sei ein gefährlicher explosiver Ausbruch möglich. 


Auch am Dienstag spuckte der Vulkan Lava und Asche aus. Eine Aschewolke war bis zu 800 Meter hoch. Das Institut meldete, dass im Umfeld des Kraters gefährliche Risse wahrgenommen worden seien und Magma aufsteige. Auch am Dienstag seien um die 50 vulkanische Beben registriert worden. Es gilt weiter die Warnstufe vier von fünf. Das seismologische Institut des Landes hatte am Sonntag die Warnstufe vier erlassen, nachdem sich am Taal eine 10 bis 15 Kilometer hohe Säule aus Vulkangestein und Rauch gebildet hatte und Vulkanasche die gesamte Region um Manila bedeckt hatte. 


Über 300.000 Menschen mussten sich bereits in Sicherheit bringen, darunter auch viele Touristen. Bewohner im Umkreis von 14 Kilometern des Vulkans erhielten die Anordnung, die Zone zu verlassen. Behörden warnten die Menschen davor, in ihre Häuser in der Nähe des gefährlich aktiven Vulkans zurückzukehren. Berichten zufolge befinden sich jedoch immer noch um die 450.000 Menschen in der Gefahrenzone. Phivolcs-Chef Renato Solidum sagte, es werde voraussichtlich längere Zeit dauern, bis sich der Vulkan beruhigt habe und die Menschen im Umkreis des Vulkans in den gewohnten Alltag zurückkehren könnten. Am Flughafen von Manila wurde der am Montag wegen des Ascheregens zeitweilig eingestellte Betrieb wieder aufgenommen. 


Der Taal ist nach dem Mayon der zweitaktivste Vulkan des südostasiatischen Inselstaates. Der verheerendste Ausbruch ereignete sich im Jahr 1911. Damals starben 1.300 Menschen. Bei einem Ausbruch des Taal im Jahr 1965 kamen 200 Menschen ums Leben. 

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