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Ein Jahr seit Bestätigung des ersten Coronafalls in Südkorea

#Themen der Woche l 2021-01-23

Nachrichten

ⓒYONHAP News

Am 20. Januar ist ein Jahr seit der Bestätigung des ersten Coronafalls in Südkorea vergangen.


Die jüngste dritte Infektionswelle ist mittlerweile weitgehend abgeflaut. Ende Dezember vergangenen Jahres wurden über 1000 Neuinfizierte an einem Tag gemeldet. Seit am 3. Januar binnen eines Tages 1.020 neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert wurden, ist die Zahl der neuen Coronafälle wieder rückläufig. In der Woche vom 13. bis 19. Januar betrug im Tagesdurchschnitt die Zahl der Neuinfizierten 496.


Die Krise ist damit überstanden und Masseninfektionen konnten überwiegend eingedämmt werden. Im privaten Umfeld steigt die Zahl der Infektionen jedoch weiter an. Eine Eindämmung der Pandemie wird zudem durch Coronavirus-Mutationen erschwert, die aktuell  in immer mehr Ländern nachgewiesen werden.


Die Regierung hat dennoch am Montag Beschränkungen für Geschäfte, die infolge des plötzlichen Anstiegs von Covid-19-Infektionen geschlossen werden mussten, gelockert. Auch religiöse Aktivitäten, die sich als Infektionstreiber erwiesen, sind wieder teilweise erlaubt.


Die erste Infektionswelle setzte am 18. Februar mit dem drastischen Anstieg der Fallzahlen ein. Ursächlich für diesen Anstieg war die Entdeckung eines Infektionsclusters in der südlich gelegenen Stadt Daegu. Die Infektionsfälle ereigneten sich anfänglich überwiegend in der christlichen Shincheonji-Gemeinschaft, wobei eine 61-jährige Superverbreiterin eine zentrale Rolle spielte. Mitte März sanken die täglichen Neuinfektionen auf eine zweistellige Zahl.


Die zweite Infektionswelle ging von Teilnehmern einer Großdemonstration aus, die sich Mitte August im Stadtzentrum von Seoul versammelt hatten.


Durch die konsequente Einhaltung von Hygieneregeln, Massentests und agressiver Kontakverfolgung galt Südkorea als Vorbild bei der Bekämpfung der Coronapandemie.

Bisher wurden nach Stand von Mittwoch insgesamt 73.518 Corona-Fälle gemeldet. Es gab 1.300 Tote.

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