Die Regierung hat am Mittwoch ein behördenübergreifendes Maßnahmenpaket zum Informationsschutz präsentiert. Demnach sollen institutionelle Verbesserungen vorgenommen werden, damit sie bei festgestellten Hinweisen auf einen Hackerangriff eine Vor-Ort-Untersuchung einleiten kann, selbst wenn eine Meldung des betroffenen Unternehmens fehlt.
Ziel ist es, zu verhindern, dass Cyberüberfälle verheimlicht werden.
Auch wurde beschlossen, Sanktionen gegen die Verletzung von Sicherheitsverpflichtungen zu verschärfen. Es werden Strafzuschläge wie Bußgeld eingeführt.
Die Regierung plant zudem groß angelegte Inspektionen von etwa 1.600 IT-Systemen, die die meisten Bürger nutzen, darunter Finanz- und Telekommunikationssysteme.
Sollte es bei einem Datenleck zu großen Sekundärschäden kommen, soll das betroffene Telekommunikationsunternehmen einer intensiven Überraschungskontrolle unterliegen.