Die Zahl der ausländischen Einwohner in Südkorea hat ein Rekordhoch erreicht.
Nach Angaben des Innenministeriums werden mit Stand 1. November 2024 2.583.626 ausländische Einwohner gezählt, die mehr als drei Monate in Südkorea gelebt haben.
Ihr Anteil erreicht fünf Prozent der Gesamtbevölkerung des Landes von 51,8 Millionen.
Seit der erstmaligen Veröffentlichung der Statistik im Jahr 2006 sei die Zahl der ausländischen Einwohner jedes Jahr gestiegen, erklärte das Ressort.
Bei der Zahl der Studierenden wurde ein bemerkenswerter Anstieg von 13 Prozent im Vorjahresvergleich verzeichnet. Dahinter folgten ausländische Arbeitnehmer mit einem Anstieg von 6,9 Prozent und Heiratsmigranten mit 6,5 Prozent.
Den stärksten Zuwachs der Zahl der ausländischen Bewohner verbuchte die Provinz Süd-Jeolla mit 10,5 Prozent (im Vorjahresvergleich), gefolgt von Ulsan mit 8,9 Prozent. An dritter Stelle liegen Nord-Gyeongsang und Süd-Chungcheong mit einem 8,8-prozentigen Anstieg.
Die Region mit den meisten ausländischen Bewohnern ist die Provinz Gyeonggi mit 845.074 Personen. Dahinter folgen Seoul (450.888) und Süd-Chungcheong (169.245). 56,7 Prozent der ausländischen Einwohner leben in der Hauptstadtregion (Seoul, Gyeonggi und Incheon).