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Wirtschaft

Ehemalige chinesische Mitarbeiterin von SK Hynix wegen Technologieleck vor Gericht

Write: 2024-05-28 15:08:06Update: 2024-05-28 17:31:37

Ehemalige chinesische Mitarbeiterin von SK Hynix wegen Technologieleck vor Gericht

Photo : YONHAP News

Eine ehemalige chinesische Mitarbeiterin von SK Hynix ist wegen des Verdachts vor Gericht gestellt worden, Halbleitertechnologie gestohlen und an das chinesische Unternehmen Huawei weitergegeben zu haben.

Die Provinzpolizei des Südteils von Gyeonggi inhaftierte die chinesische Staatsbürgerin in ihren Dreißigern Ende April. Ihr wird vorgeworfen, das Gesetz über die Verhinderung von Lecks von Industrietechnologie und deren Schutz verletzt zu haben. 

Die Chinesin hatte seit 2013 beim südkoreanischen Halbleiterhersteller in einer Abteilung für die Analyse von Halbleiter-Designfehlern gearbeitet. Seit 2020 hatte sie als Mitarbeiterin im Rang eines Teamleiters bei einer Tochtergesellschaft von SK Hynix in China gearbeitet. 

Sie steht im Verdacht, im Juni 2022 über 3.000 Seiten Dokumente über Lösungen für Probleme im Halbleiterprozess ausgedruckt und weitergegeben zu haben. Dazu zählen auch Informationen über eine Schlüsseltechnologie zur Senkung der Fehlerquote bei der Halbleiterproduktion. Damals stand ihr Wechsel zu einer Tochterfirma von Huawei bereits fest. 

Sie verließ im Juni 2022 SK Hynix, die Firma ermittelte dabei den Grund für das Leck und zeigte sie bei der Polizei an. 

Die Chinesin weist laut Berichten die Vorwürfe gegen sie zurück. Zwar habe sie Ausdrucke mit den Daten erstellt, es sei aber nicht ihre Absicht gewesen, Informationen durchsickern zu lassen. 

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