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Internationales

Oberstes Gericht fordert Entschädigung wegen Zwangsarbeit für Japan

Write: 2018-11-29 10:23:48Update: 2018-11-29 18:26:40

Photo : YONHAP News

Der Oberste Gerichtshof Südkoreas hat in einer Entschädigungsklage wegen der Zwangsarbeit zur japanischen Kolonialzeit die Verantwortung des verklagten japanischen Unternehmens für die Entschädigung anerkannt.

Das zuständige Richtergremium urteilte am Donnerstag in einer Klage von vier Opfern der Zwangsarbeit und einem Hinterbliebenen eines Opfers gegen Mitsubishi Heavy Industries zugunsten der Kläger.

Die vier Koreanerinnen waren zur Kolonialzeit von ihrem japanischen Schulleiter dazu verleitet worden, nach Japan zu gehen. Sie hatten als Mitglieder des sogenannten Freiwilligen Arbeitskorps von Koreanerinnen in einer Flugzeugfabrik Mitsubishis in Japan Zwangsarbeit verrichtet, ohne dafür einen Lohn zu erhalten.

Mitsubishi behauptete, dass mit dem Abkommen zwischen Südkorea und Japan über Ansprüche persönliche Entschädigungsansprüche abgegolten seien.

Das Oberste Gericht urteilte in einer getrennten Entschädigungsklage von sechs Opfern der Zwangsarbeit gegen Mitsubishi Heavy Industries ebenfalls zugunsten der Kläger. Das Richtergremium bestätigte das Urteil in der zweiten Instanz, dass die Firma jedem Opfer 80 Millionen Won Entschädigung zahlen müsse.

Die Kläger waren im Jahr 1944 zwangsrekrutiert worden und mussten in einer Maschinenfabrik und einer Mitsubishi-Werft in Hiroshima arbeiten.

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