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Politik

Führende Oppositionspartei entschuldigt sich für abschätzige Bemerkungen über Demokratie-Aufstand

Write: 2019-02-12 09:36:39Update: 2019-02-12 13:39:11

Die führende Oppositionspartei Freiheitspartei Koreas (LKP) hat sich offiziell für abschätzige Bemerkungen über den Demokratie-Aufstand vom 18. Mai 1980 in Gwangju entschuldigt.

In einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme hieß es, dass die Bemerkungen bei der von Abgeordneten veranstalteten Anhörung nicht die offizielle Position der Partei darstellten. Die Partei entschuldigte sich bei den Familien der Opfer des Gwangju-Aufstands für die herablassenden Äußerungen.

Auch sollen die bei der Veranstaltung gemachten Aussagen geprüft und Wege gefunden werden, damit sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt.

Parteichef Kim Byong-joon veröffentlichte am Montag eine Erklärung, in der er sich dafür entschuldigte, dass den Bürgern von Gwangju und der Nation Sorge bereitet worden sei.

Die Partei war wegen umstrittenen Äußerungen bei einer von Abgeordneten veranstalteten öffentlichen Anhörung am vergangenen Freitag in die Schusslinie geraten.

Bei der Veranstaltung hatten ein der rechtsextremen Szene zugeordneter Gastredner und drei Abgeordnete der LKP den Demokratie-Aufstand als Aufruhr bezeichnet. Auch wurde behauptet, dass nordkoreanische Soldaten unter den Demonstranten gewesen seien.

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