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Nationales

Menschenrechtskommission: Staat verantwortlich für Tod eines myanmarischen Gastarbeiters bei Kontrolle

Write: 2019-02-13 13:45:16Update: 2019-02-13 16:40:34

Nach Einschätzung der Nationalen Menschenrechtskommission ist der Staat für den Tod eines Gastarbeiters verantwortlich, der bei einer Kontrolle des Justizministeriums verunglückte.

Ein myanmarischer Gastarbeiter namens Than Zaw Htay stürzte im vergangenen August von einem Gebäude 7,5 Meter in die Tiefe, als er versuchte, sich einer Kontrolle durch Beamte des Justizministeriums gegen illegale Einreisende zu entziehen. Daraufhin erlitt er einen Hirntod und verstarb 15 Tage später.

Die Kommission teilte nach einer eigenen Untersuchung mit, es sei festgestellt worden, dass die Kontrolleure im Zuge der Kontrolle interne Sicherheitsvorschriften missachtet hätten.

Auch nach dem Sturz des Gastarbeiters hätten sie lediglich den Notruf gewählt und ihre Kontrollen fortgesetzt, ohne Erste Hilfe geleistet zu haben. Dies sei ein unangemessenes Vorgehen gewesen, hieß es.

Die Kommission riet dem Justizminister, Disziplinarmaßnahmen gegen die Beteiligten zu ergreifen.

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