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Politik

Verteidigungsministerium analysiert immer noch Nordkoreas Kurzstrecken-Projektile

Write: 2019-05-17 13:00:08Update: 2019-05-17 15:24:07

Verteidigungsministerium analysiert immer noch Nordkoreas Kurzstrecken-Projektile

Photo : YONHAP News

Südkoreas Streitkräfte sind immer noch nicht zu einem klaren Urteil darüber gekommen, ob es sich bei den jüngst von Nordkorea abgeschossenen Kurzstrecken-Projektilen um ballistische Raketen handelte.

Nach den Starts neuer Kurzstrecken-Projektile am 4. Mai sind bereits etwa zwei Wochen vergangen.

Auf die Frage nach weiteren Analyseergebnissen antwortete ein Beamter des Verteidigungsministeriums am Freitag, dass Merkmale oder technische Daten der Projektile und Kurzstrecken-Raketen präzise analysiert würden.

Das Ministerium vertritt die Position, dass erst nach dem Abschluss der Analyse durch die Nachrichtendienste Südkoreas und der USA bestätigt werden könne, ob es sich um ballistische Raketen handele. Bezüglich eines Medienberichts, nach dem die US-Truppen in Südkorea die von Nordkorea abgeschossenen Projektile als ballistische Raketen eingestuft hätten, teilte das Ressort mit, dass dies keine offizielle Position des US-Kommandos in Südkorea darstelle.

Eine Zeitung hatte unter Berufung auf eine Regierungsquelle geschrieben, dass die US-Truppen in Südkorea die am 4. und 9. Mai von Nordkorea gestarteten Projektile vorläufig als neue ballistische Kurzstreckenraketen desselben Typs eingestuft und diese als KN-23 bezeichnet hätten.

In Militärkreisen wird spekuliert, dass es einen weiteren Grund für bisher ausbleibende Analyseergebnisse geben könnte. Sollten die abgeschossenen Projektile als ballistische Raketen eingestuft werden, könne ein Streit über eine eventuelle Verletzung von Resolutionen des UN-Sicherheitsrats entfacht werden, die Nordkorea Starts ballistischer Raketen verbieten, heißt es.

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