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Wirtschaft

Südkoreas Handelsministerin fordert von Japan Beachtung von WTO-Entscheidung zu Importverbot

Write: 2019-05-24 13:25:16Update: 2019-05-24 16:36:30

Südkoreas Handelsministerin fordert von Japan Beachtung von WTO-Entscheidung zu Importverbot

Photo : YONHAP News

Südkoreas Handelsministerin Yoo Myung-hee hat Japan dafür kritisiert, gegen die Entscheidung der Welthandelsorganisation (WTO) zu Südkoreas Importverbot für japanische Fischereiprodukte wiederholt und beständig Einwände zu erheben.

Bei einem inoffiziellen WTO-Handelsministertreffen am Mittwoch und Donnerstag in Paris sagte Yoo, es sei unangebracht, die durch ein rechtmäßiges Verfahren endgültig abgeschlossene Angelegenheit mit der Reform des Berufungsgremiums der WTO in Verbindung zu bringen. Japan müsse die Entscheidung des Berufungsgremiums respektieren, habe sie betont, teilte das Ministerium für Handel, Industrie und Energie am Freitag mit.

Das WTO-Berufungsgremium hatte im April Seouls Importverbot für Fischereiprodukte aus Fukushima und weiteren Präfekturen Japans als angemessen eingestuft. Japan will jedoch die Entscheidung nicht akzeptieren und fordert eine Reform der Institution.

Bei dem Handelsministertreffen wurde auch diskutiert, wie eine Einigung in den Verhandlungen über Fischereisubventionen erzielt werden könnte und wie bei der 12. Ministerkonferenz der WTO im Juni 2020 Erfolge erreicht werden könnten.

Bei einem Ministertreffen der sogenannten „Ottawa Gruppe“, eine Gruppe für Diskussionen über die WTO-Reform, wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Funktionen der regelmäßigen Sitzungen der WTO erörtert. Die Gruppe besteht aus 13 Ländern, darunter Südkorea und Kanada.

Yoo kam am Rande des WTO-Treffens mit dem brasilianischen Außenminister Ernesto Araujo und der türkischen Handelsministerin Ruhsar Pekcan zu bilateralen Gesprächen zusammen und sprach mit ihnen über bilaterale Handelsangelegenheiten.

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