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Nationales

Mittwochsdemonstration gegen Japans Sexsklaverei in Kriegszeiten findet zum 1.400sten Mal statt

Write: 2019-08-14 09:23:32Update: 2019-08-14 11:54:48

Mittwochsdemonstration gegen Japans Sexsklaverei in Kriegszeiten findet zum 1.400sten Mal statt

Photo : YONHAP News

Die Mittwochsdemonstration gegen die Sexsklaverei des japanischen Militärs in Kriegszeiten findet am heutigen Mittwoch zum 1.400sten Mal statt.

Es ist die weltweit am längsten stattfindende Kundgebung zu einem Thema.

Die Bürgerorganisation Korean Council for Justice and Remembrance for the Issues of Military Sexual Slavery by Japan teilte mit, dass die Mittwochsdemonstration um 12 Uhr vor dem früheren Sitz der japanischen Botschaft in Seoul eröffnet werde.

Dabei wird der siebte Internationale Gedenktag für die Trostfrauen des japanischen Militärs gemeinsam gefeiert. Bei der Versammlung werden Videobotschaften von Can Rewede Pee, einer ugandischen Organisation für Opfer der sexuellen Gewalt im Krieg, sowie der Mukwege Stiftung, einer Organisation für Opfer der sexuellen Gewalt in Konfliktgebieten, gezeigt. Kundgebungen in weiteren koreanischen Städten und in anderen Ländern, darunter Australien, werden zugeschaltet.

Es findet auch eine Fotoausstellung statt, bei der Fotos von Opfern der Sexsklaverei zur Schau ausgestellt werden.

Der Veranstalter rechnet mit etwa 2.000 Teilnehmern. Neben der Versammlung in Seoul sind in zwölf weiteren südkoreanischen Städten und 21 Städten in neun weiteren Ländern Versammlungen und Gedenkveranstaltungen geplant.

Um 16 Uhr eröffnet eine katholische Organisation eine Sondermesse. Um 19.30 Uhr veranstaltet eine Studentengruppe ein Friedensfestival.

Die Mittwochsdemonstration hatte am 8. Januar 1992 begonnen, nachdem Kim Hak-soon am 14. August 1991 als erstes Opfer der Sexsklaverei öffentlich über ihre Erfahrungen berichtet hatte. Der Internationale Gedenktag für die Trostfrauen des japanischen Militärs wurde im Jahr 2012 bestimmt.

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