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Politik

Südkorea macht Frankreich und Italien auf Ungerechtigkeit japanischer Exportrestriktionen aufmerksam

Write: 2019-08-15 09:42:29Update: 2019-08-15 12:47:54

Südkorea macht Frankreich und Italien auf Ungerechtigkeit japanischer Exportrestriktionen aufmerksam

Photo : KBS News

Die südkoreanische Regierung hat diplomatische Bemühungen begonnen, um die G7-Länder vor ihrem Gipfel auf die Ungerechtigkeit der japanischen Exportrestriktionen gegenüber Südkorea aufmerksam zu machen.

Laut dem Außenministerium reiste Yun Kang-hyeon, stellvertretender Außenminister für wirtschaftliche Angelegenheiten, nach Paris, um die Position der Regierung zur Verschärfung der Exportkontrollen Japans gegenüber Südkorea zu übermitteln.

Yun kam am Mittwoch (Ortszeit) mit einem hochrangigen Beamten des französischen Außenministeriums zusammen. Er betonte bei dem Gespräch, dass die Streichung Südkorea aus der weißen Liste der bevorzugten Handelspartner durch die japanische Regierung am 2. August eine Vergeltungsmaßnahme gegen die Urteile des südkoreanischen Obersten Gerichts für die Entschädigung früherer Zwangsarbeiter sei.

Zudem reiste Yoon Soon-gu, stellvertretender Außenminister für politische Angelegenheiten, in selbiger Angelegenheit nach Rom. Er traf am Mittwoch (Ortszeit) einen leitenden Beamten des italienischen Außenministeriums und erläuterte Südkoreas Position zu Japans Ausfuhrbeschränkungen.

Der diesjährige G7-Gipfel findet vom 24. bis 26. August im französischen Biarritz statt. An dem Treffen wird der japanische Premierminister Shinzo Abe teilnehmen. Die südkoreanische Regierung hat diplomatische Bemühungen gegenüber den G7-Staaten offenbar eingeleitet, weil Abe während des Gipfels Japans Position im Konflikt mit Südkorea rechtfertigen könnte.

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