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Wirtschaft

Regierung diskutiert über Einführung von YouTube-Steuer

Write: 2019-08-15 10:44:36Update: 2019-08-15 13:48:18

Die Regierung hat Diskussionen über die Besteuerung der Over-the-Top-Dienste (OTT), eine sogenannte YouTube-Steuer, eingeleitet.

Mit OTT bezeichnet man die Übermittlung und den Verkauf von Videoinhalten über Internetzugänge.

Nach Behörden- und Branchenangaben am Donnerstag beauftragte das Ministerium für Wissenschaft und IKT jüngst das Koreanische Forschungsinstitut für Gesetzgebung mit einer Studie über Digitalsteuern im Ausland sowie Anwendungsmöglichkeiten in Südkorea.

Wie verlautete, überprüfe die Regierung derzeit, das gesetzliche Beitragssystem für den öffentlichen Fonds für die Entwicklung der Rundfunkkommunikation zu ändern, damit auch die Anbieter der OTT wie YouTube Beiträge zahlen sollen.

In den Fonds zahlen unter anderem terrestrische Sender, Kabelfernsehsender, die Programme in allen Bereichen anbieten dürfen, sowie Nachrichtenkanäle. Dieses Jahr betragen ihre Beiträge zwei bis vier Prozent der Werbeumsätze.

In letzter Zeit werden Stimmen immer lauter, nach denen auch die OTT-Anbieter wie YouTube und Netflix Beiträge in den Fonds zahlen müssten.

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