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Politik

Präsident Moon will Korea zu einem unerschütterlichen Land machen

Write: 2019-08-15 11:21:43Update: 2019-08-15 12:35:27

Präsident Moon will Korea zu einem unerschütterlichen Land machen

Photo : YONHAP News

Präsident Moon Jae-in hat anlässlich des 74. Jahrestags der Unabhängigkeit Koreas beteuert, Südkorea zu einem Land zu transformieren, das niemand ins Schwanken bringen kann.

Für eine neue koreanische Halbinsel legte er drei Ziele vor: eine verantwortliche Wirtschaftsmacht, ein Brückenstaat und die Friedenswirtschaft. Moon versprach, noch während seiner Amtszeit die Denuklearisierung und ein Friedensregime zu festigen und auf dessen Grundlage die Friedenswirtschaft einzuleiten. Dies würde laut des Präsidenten den Weg zur Wiedervereinigung beschreiten. Er betonte zudem, die Grundlage dafür festigen zu wollen, dass Korea spätestens im Jahr 2045, 100 Jahre nach der Unabhängigkeit, als wiedervereinigtes Land in die Welt ragen könne.

Diese Vision präsentierte Moon bei der Regierungszeremonie zum Unabhängigkeitstag in der Unabhängigkeitshalle in Cheonan. Südkorea habe inzwischen ein Pro-Kopf-Einkommen von 30.000 Dollar erzielt, sei jedoch noch kein unerschütterliches Land, weil es noch nicht stark genug und weiterhin geteilt sei, sagte er in seiner Rede.

Hinsichtlich der Friedenswirtschaft unterstrich Moon, die Abhängigkeit Koreas werde erst vervollständigt, wenn die Teilung überwunden werde. Dann werde Korea ein Land, das niemand erschüttern könne.

Er versprach, die Struktur der Volkswirtschaft in ein von Inklusion und Koexistenz geprägtes Ökosystem zu verwandeln, damit Südkorea eine verantwortungsvolle Wirtschaftsmacht wird. Das Land werde die Freihandelsordnung schützen und eine gleichberechtigte Kooperation Ostasiens veranlassen.

Moon sagte weiter, dass ein Land angestrebt werde, das als Brücke diene und bei der Förderung von Frieden und Wohlstand auf den Kontinenten und im Meer die Führung übernehme.

Zu Japans Exportrestriktionen äußerte der Präsident, die friedliche Freihandelsordnung werde gebrochen, wenn ein Land einen Bereich als Waffe nutze, in dem es überlegen sei. Ein Land, das früher als andere Wachstum erzielt habe, dürfe die Leiter eines anderen Landes nicht wegstoßen, das derzeit auf dem Wachstumspfad folge.

Er betonte, dass sich auch die japanische Wirtschaft in der Freihandelsordnung durch die Arbeitsteilung entwickelt habe. Sollte Japan jetzt den Weg des Dialogs und der Zusammenarbeit wählen, werde Südkorea sein Nachbarland gerne an den Händen nehmen. Südkorea werde mit Japan gemeinsam ein Ostasien schaffen, das fairen Handel treibe und zusammenarbeite.

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