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Politik

In DMZ gefundene Gebeine eines Kriegsgefallenen identifiziert

Write: 2019-08-21 13:42:47Update: 2019-08-21 17:39:03

Photo : YONHAP News

Die Identität der in der demilitarisierten Zone (DMZ) gefundenen sterblichen Überreste eines Kriegsgefallenen ist 66 Jahre nach dem Tod festgestellt worden.

Das Verteidigungsministerium teilte mit, dass die am 30. Mai in der Umgebung des Hügels Hwasalmeori geborgenen kompletten Gebeine als Unteroffizier Namgung Seon identifiziert worden seien.

Es ist das zweite Mal, dass an dem Hügel in der DMZ geborgene Gebeine identifiziert wurden. Seit der Aufnahme der Suche des Verteidigungsministeriums nach Gebeinen von Kriegsgefallenen im April 2000 wurde zum 133. Mal die Identität eines Gefallenen festgestellt.

Namgung war im April 1952 in den Krieg gezogen und am 9. Juli 1953, 18 Tage vor dem Abschluss des Waffenstillstandsabkommens, am Hügel Hwasalmeori gefallen.

Die Feststellung der Identität erfolgte mittels der DNA-Daten des Sohnes des Verstorben, die 2008 registriert wurden.

Das Verteidigungsministerium teilte mit, nach Diskussionen mit den Hinterbliebenen die Leiche des Gefallenen auf dem Nationalfriedhof in Seoul beisetzen zu wollen.

Nach dem Koreakrieg konnten bisher die Gebeine von etwa 120.000 Kriegsgefallenen nicht geborgen werden. Die sterblichen Überreste von etwa 10.000 Kriegsgefallenen wurden zwar geborgen, konnten jedoch bisher nicht identifiziert werden.

Seit dem Beginn der Vorbereitungen für ein Projekt zur Bergung von Gebeinen von Kriegsgefallenen in der Umgebung des Hügels Hwasalmeori, ein heftig umkämpftes Schlachtfeld im Koreakrieg, im letzten Oktober wurden 1.400 Knochenstücke und 43.000 Gegenstände entdeckt.

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