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Internationales

Japans Premierminister fordert von Südkorea Lösung für Zwangsrekrutierungsfrage

Write: 2019-09-12 09:46:26Update: 2019-09-12 11:25:54

Japans Premierminister fordert von Südkorea Lösung für Zwangsrekrutierungsfrage

Photo : YONHAP News

Der japanische Premierminister Shinzo Abe hält auch nach der gestrigen Kabinettsumbildung an der Position fest, dass Südkorea zuerst die Frage der Zwangsrekrutierung lösen sollte.

Die entsprechende Äußerung machte Abe am Mittwoch auf einer Pressekonferenz anlässlich der Kabinettsumbildung in Tokio.

Die Regierung fordere eine angemessene Reaktion Südkoreas auf der Grundlage des Völkerrechts, sagte Abe hinsichtlich der Beziehungen zwischen Südkorea und Japan. Diese Position sei konsequent und werde sich auch unter dem neuen System keinesfall ändern.

Angesichts der Eskalation des Konflikts zwischen beiden Ländern unter anderem wegen der koreanischen Gerichtsurteile für die Entschädigung von Zwangsarbeitern zur japanischen Kolonialzeit kritisierte er Südkorea. Südkorea setze bedauerlicherweise Handlungen fort, die das Vertrauen zwischen den zwei Ländern beeinträchtigen. Er verwies dabei auf die nach seinen Angaben einseitige Verletzung des bilateralen Abkommens über Ansprüche von 1965.

Er denke nach wie vor, es wäre gut, dass Südkorea die Versprechen zwischen Ländern einhalte, hieß es weiter.

Abe hatte wiederholt verlangt, dass Südkorea die Frage der Zwangsarbeit zur japanischen Kolonialzeit klären sollte.

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