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Internationales

Gesetz für Rettung koreanischer Adoptivkinder ohne US-Staatsbürgerschaft in Kalifornien gebilligt

Write: 2019-10-18 13:38:05Update: 2019-10-18 15:08:36

In den USA ist ein Gesetz für die Rettung koreanischer Adoptivkinder verabschiedet worden, die wegen Unachtsamkeit der Adoptiveltern die US-Staatsangehörigkeit nicht erhalten konnten.

Das südkoreanische Generalkonsulat in Los Angeles teilte mit, dass der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, am 12. Oktober einen Gesetzentwurf zur Verpflichtung zur Meldung von Adoptivkindern aus dem Ausland unterzeichnet habe.

Im Mittelpunkt des Gesetzes steht, dass die Adoptiveltern das Verfahren zur Bildung eines Eltern-Kind-Verhältnisses, Voraussetzung für den Erhalt der Staatsangehörigkeit, innerhalb von 60 Tagen nach der Einreise eines Adoptivkindes oder vor dessen 16. Geburtstag beenden sollen. Sollte dies den Adoptiveltern nicht gelingen, soll die Adoptionsagentur binnen 90 Tagen nach der Einreise des Kindes das Verfahren abschließen.

Von 1955 bis 2016 wurden rund 110.000 Kinder aus Südkorea in die USA adoptiert. Schätzungsweise 18.000 von ihnen konnten die US-Staatsangehörigkeit nicht erhalten.

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