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Politik

Südkorea protestiert gegen Japans Anspruch auf Dokdo in Schulbüchern

Write: 2020-03-25 12:52:05Update: 2020-03-25 18:33:39

Photo : YONHAP News

Südkorea hat stark dagegen protestiert, dass Tokio eine Reihe von Schulbüchern genehmigt hat, in denen Gebietsanspruch auf die südkoreanischen Felseninseln Dokdo angemeldet wird.

Das japanische Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie genehmigte 17 Lehrbücher im Fach Sozialkunde an Mittelschulen, in denen Behauptungen der japanischen Regierung über Dokdo wiedergegeben werden. Über die entsprechenden Prüfungsergebnisse berichtete das Ministerium am Dienstag dem zuständigen Ausschuss.

In einem Geschichtsbuch heißt es sogar, dass Dokdo, Takeshima auf Japanisch, schon immer Japans Territorium gewesen sei. In 14 von den 17 Schulbüchern wird fälschlicherweise behauptet, dass Südkorea Dokdo illegal besetze.

In Bezug auf die Zwangsarbeit von Koreanern zur japanischen Kolonialzeit heißt es, dass die Frage persönlicher Ansprüche mit dem Abkommen zwischen Südkorea und Japan über Ansprüche von 1965 vollständig und endgültig geklärt sei. Lediglich zwei Schulbücher enthalten Angaben über die sogenannten Trostfrauen der japanischen Armee.

Das südkoreanische Außenministerium bestellte noch am Dienstag den japanischen Botschafter Koji Tomita ein, um starken Protest zu erheben. Die japanische Regierung habe eindeutige historische Tatsachen entstellt, heruntergespielt oder weggelassen, betonte das Ressort und forderte umgehende Korrekturen.

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