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Nationales

Stadt Seoul verhängt Versammlungsverbot für Hostess-Bars und Clubs

Write: 2020-04-08 12:25:15Update: 2020-04-08 13:49:53

Die Stadt Seoul hat ein Versammlungsverbot für mehr als 400 Vergnügungsbetriebe verhängt.

Anlass sind bestätigte Infektionsfälle von Covid-19 im Zusammenhang mit einem sogenannten Hostess-Klub im Stadtviertel Gangnam.

Angesichts der zunehmenden Sorge verhänge die Stadtverwaltung den 422 noch in Betrieb befindlichen Hostess-Bars, Clubs und sogenannten Colatheks ein Versammlungsverbot bis 19. April, gab Bürgermeister Park Won-soon am Mittwoch vor der Presse bekannt.

Demnach dürfen die betroffenen Vergnügungsbetriebe bis 19. April, dem letzten Tag der Regierungskampagne für die soziale Distanzierung, nicht geöffnet sein.

Bei einem Verstoß droht eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr oder ein Bußgeld von maximal zehn Millionen Won.

Die Stadtverwaltung habe mittlerweile Kontrollen der 2.146 Klubs, Colatheks und Bars mit Hostessen vor Ort durchgeführt und mit Nachdruck eine vorläufige Schließung empfohlen. Als dessen Folge hätten bereits 80 Prozent der Betriebe ihr Geschäft vorläufig oder endgültig geschlossen. Nur noch 422 Geschäfte hätten nicht dichtgemacht, hieß es.

Da es in solchen Geschäften zu engen Kontakten zwischen Menschen komme und die Eindämmungsrichtlinien kaum eingehalten werden könnten, habe er ein Versammlungsverbot beschlossen, sagte Park weiter.

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