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Internationales

CNN: Nordkorea bereitet sich rechtzeitig zu Bidens Asien-Reise auf Raketentest vor

Write: 2022-05-18 13:30:41Update: 2022-05-18 18:38:41

Photo : YONHAP News

Nordkorea bereitet sich offenbar rechtzeitig zu den Besuchen von US-Präsident Joe Biden in Südkorea und Japan auf einen Raketentest vor.

Der US-Nachrichtensender CNN berichtete am Dienstag, dass möglicherweise innerhalb von 48 bis 96 Stunden eine Interkontinentalrakete (ICBM) gestartet werden könnte.

Der Sender beruft sich bei seinen Angaben auf einen US-Geheimdienstbeamten. Ihm zufolge gebe es Anzeichen, die auch vor früheren Tests entdeckt worden seien.

Satellitenbilder ließen erkennen, dass der Start nahe der Hauptstadt Pjöngjang erfolgen würde. Details zur Betankung, entsprechender Ausrüstung, Fahrzeugen und Personal seien jedoch nicht bekannt gemacht worden.

US-Präsident Biden wird Südkorea von Freitag bis Sonntag besuchen und in Seoul zum ersten Gipfelgespräch mit seinem südkoreanischen Amtskollegen Yoon Suk Yeol zusammenkommen.

Auch eine US-Denkfabrik geht davon aus, dass Nordkorea trotz der rapiden Ausbreitung von Covid-19 Aktivitäten zur Wiederherstellung seines Atomtestgeländes in Punggye-ri fortsetze.

Das schrieb das Zentrum für strategische und internationale Studien (CSIS) in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht.

Sanierungsarbeiten und Vorbereitungen am Tunnel Nummer 3 gebe es laut dem Bericht seit drei Monaten. Diese würden voraussichtlich kurz vor dem Abschluss stehen, sodass ein siebter Atomtest durchgeführt werden könnte.

Das US-Außenministerium hatte zuvor die Einschätzung präsentiert, dass Nordkorea nach der Pause seit 2017 möglicherweise noch in diesem Monat einen neuen Atomtest unternehmen wird.

Der Sprecher des Außenministeriums, Ned Price, rechnet unterdessen nicht mit einer Verschiebung der Pläne aufgrund der Corona-Ausbreitung in Nordkorea. Denn man habe niemals gesehen, dass das Regime den humanitären Anliegen seines eigenen Volks eine höhere Priorität einräume als den destabilisierenden Programmen, die eine Bedrohung für Frieden und Sicherheit darstellten, sagte er am Dienstag vor der Presse.

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