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Internationales

Experten für Menschenrechte in Nordkorea werden in Seoul zusammenkommen

Write: 2024-02-12 14:09:20Update: 2024-02-12 15:28:06

Experten für Menschenrechte in Nordkorea werden in Seoul zusammenkommen

Photo : YONHAP News

Die südkoreanische Regierung will anlässlich des zehnten Jahrestags der Veröffentlichung des UN-Berichts über die Menschenrechtslage in Nordkorea eine internationale Konferenz abhalten.

Laut Angaben des Außenministeriums am Montag wird die Konferenz im ersten Halbjahr in Präsenz und online ausgetragen. 

Seoul will Experten und Vertreter von Regierungen und internationalen Organisationen dazu einladen, um sie über die wahre Menschenrechtssituation in Nordkorea zu informieren. Auch soll nach Kooperationsmöglichkeiten für die Verbesserung der Menschenrechte in dem kommunistischen Land gesucht werden. 

Zur Klärung der nordkoreanischen Menschenrechtsfrage wurde im März 2013 eine Untersuchungskommission (COI) der Vereinten Nationen eingerichtet. Die COI veröffentlichte am 17. Februar 2014 einen Bericht, in dem wichtige Themen und Empfehlungen zur Menschenrechtslage in Nordkorea systematisch dargestellt wurden. 

Darin wurden verschiedene Menschenrechtsverstöße, darunter Folter, unmenschliche Behandlung, Vergewaltigungen, Zwangsarbeit und extralegale sowie willkürliche Inhaftierungen und Hinrichtungen, genannt. Dem UN-Sicherheitsrat wurde dazu empfohlen, die Menschenrechtsverstöße in Nordkorea vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen. 

Zudem wurden China und weitere Nachbarländer dazu aufgefordert, den Grundsatz der Nichtzurückweisung einzuhalten und nordkoreanische Flüchtlinge und Opfer von Menschenhandel zu schützen. Darüber hinaus wurde die Umsetzung von Maßnahmen gegen die Entführung nordkoreanischer Flüchtlinge durch nordkoreanische Agenten verlangt.

Zehn Jahre nach der Veröffentlichung des Berichts gibt es jedoch keine Beweise dafür, dass sich die Menschenrechtslage in Nordkorea verbessert hat. Stattdessen arbeitet das nordkoreanische Regime eifrig an der Entwicklung von Atomwaffen und Raketen.

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