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Staatsanwaltschaft beurteilt "Jeong Yun-hoe-Bericht" als fabriziert

Nachrichten2015-01-05

Den Inhalt des sogenannten Jeong Yun-hoe-Berichts, nach dem sich der frühere Chefberater der Präsidentin Park, Jeong Yun-hoe, in die Innenpolitik eingemischt haben soll, beurteilt die südkoreanische Staatsanwaltschaft als fabriziert.

Dies war der Tenor des Zwischenergebnisses der Ermittlungen, das am Montag veröffentlicht wurde.

Das Gerücht, dass Park Ji-man, der Bruder der Präsidentin, im Auftrag von Jeong, dem Chefberater der amtierenden Staatspräsidentin Park Geun-hye während ihrer Zeit als Abgeordnete, beschattet worden sei, beurteilt die Staatsanwaltschaft ebenfalls als haltlos.

Die Dokumente soll der gestern verhaftete leitende Polizeibeamte Park Kwan-cheon auf Basis von Gerüchten und nicht bestätigten Informationen verfasst haben. Park diente bis zu seinem Rücktritt im vergangenen Februar im Präsidialamt.

Das Dokument habe der Polizist über eine Drittperson an den jüngeren Bruder der Staatspräsidentin weitergeleitet. Ein Kollege des inhaftierten Polizisten habe Kopien der Dokumente an die Tageszeitung Segye weitergegeben, hieß es weiter.

Der Fall zum Jeong Yun-hoe-Bericht zieht große Aufmerksamkeit auf sich, weil es um Gerüchte über Jeongs versteckte Einflüsse auf die Innenpolitik und um einen Machtkampf zwischen Jeong und dem Bruder der Präsidentin geht.

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