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Plan für gemeinsames Eishockeyteam mit Nordkorea sorgt für Zwist

Nachrichten2018-01-18
Plan für gemeinsames Eishockeyteam mit Nordkorea sorgt für Zwist

Der Plan, ein gemeinsames Frauen-Eishockeyteam Süd- und Nordkoreas bei den Olympischen Spielen in PyeongChang aufs Eis zu schicken, hat in Südkorea für Zwist gesorgt.

Die Trainerin der südkoreanischen Frauen-Eishockeynationalmannschaft, Sarah Murray äußerte sich überrascht über die Nachricht. Sie sei über eine eventuelle Schädigung der Chemie innerhalb der Mannschaft besorgt.

Die Schweiz, gegen die Südkorea im ersten Spiel antreten wird, protestierte, es widerspreche dem Sportgeist, dass lediglich für ein innerkoreanisches Team mehr Spielerinnen gemeldet werden dürften.

Ministerpräsident Lee Nak-yon erntete Kritik für seine Äußerung, dass die Bildung des gemeinsamen Teams unproblematisch sei, da Südkoreas Eishockey-Frauen keine Medaillenchancen hätten.

Angesichts der Kritik betonte die Regierung, dass der Plan Bestandteil der Ideen für eine Friedensolympiade sei. Sie diskutiere mit der nordkoreanischen Seite, damit den südkoreanischen Sportlern keine Nachteile entstehen.

Unterdessen gingen auf der Webseite des Präsidialamtes eine Reihe von Petitionen gegen ein gesamtkoreanisches Eishockey-Team ein.

Die politischen Parteien stritten außerdem über einen gemeinsamen Einmarsch von Athleten aus beiden Koreas unter der Flagge des vereinigten Korea bei der Eröffnungsfeier.

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