Zum Menü Zum Inhalt
Go Top

Hongkong ist erneut teuerster Wohnungsmarkt

#Asien Kompakt l 2021-02-24

Kreuz und Quer durch Korea

ⓒ Getty Images Bank

Hongkong ist das elfte Jahr in Folge die Stadt mit den höchsten Wohnpreisen. 


Bloomberg berichtete, dass Hongkong im vergangenen Jahr bei den Wohnpreisen Vancouver, Sydney und Auckland überholt und an die Spitze der teuersten Wohnungsmärkte geklettert sei. Bloomberg stützte sich auf eine gemeinsame Studie der Denkfabriken Urban Reform Institute  und Frontier Center for Public Policy. 


In Hongkong betrug im vergangenen Jahr der Mittelwert des Immobilienpreises das 20,7-Fache des durchschnittlichen Einkommens. In dem Bericht wurde das dreifache Verhältnis, oder weniger als angemessen betrachtet. Für Vancouver, den zweitteuersten Wohnungsmarkt, ergab die Studie ein Verhältnis des mittleren Werts des Immobilienpreises zum mittleren Wert des Einkommens des 11,9-Fachen. Gegenstand der Untersuchung waren 92 Städte in acht Ländern. 


Laut dem Bericht sei in den zehn teuersten Städten das Einkommen der Bewohner unter dem Einfluss der Coronapandemie geschrumpft, während die Wohnungspreise gestiegen seien. Unter den 92 untersuchten Städten seien Wohnungen nur in vier Städten erschwinglich. Bloomberg geht davon aus, dass sich für viele Haushalte mit einem niedrigen Einkommen durch den Preisanstieg bei Wohnimmobilien die finanzielle Lage in Zukunft drastisch verschlechtern werde. 


In Hongkong wurde am 16. Februar eine 314 Quadratmeter große Wohnung für 459 Millionen Hongkong Dollar gehandelt. Der Apartment-Preis übertraf alle bisherigen Rekorde in Asien. Die bisher teuerste Wohnung in Hongkong kostete 132.000 Hongkong Dollar und wurde 2017 verkauft. Die Wohnung mit fünf Zimmern liegt in einem neu gebauten Luxusapartmentgebäude im wohlhabenden Viertel Mid-Levels.

Die Redaktion empfiehlt

Close

Diese Webseite verwendet Cookies und andere Techniken, um die Servicequalität zu verbessern. Die fortgesetzte Nutzung der Webseite gilt als Zustimmung zur Anwendung dieser Techniken und zu den Richtlinien von KBS. Mehr >