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Wasser zum Mieten

#Toms Korea l 2021-06-17

Kreuz und Quer durch Korea

ⓒ YONHAP News

Wasserspender-Automaten sind in Korea allgegenwärtig und immer gratis nutzbar: in Restaurants und Cafés, in öffentlichen Gebäuden und Banken, in Kindergärten, Schulen und Unis, in Freizeit- und Sportanlagen und nicht zuletzt in praktisch allen Privathaushalten. Ein Grund dafür mag das relativ geringe Vertrauen in die Qualität des Leitungswassers sein, das früher gern in Verbindung mit verrosteten Leitungsrohren gedacht wurde. Mittlerweile hat das Seouler Leitungswasser, das seit 2004 unter dem Markennamen „Arisu“, ursprünglich ein altes Wort für den Han-Fluss, vermarktet wird, aber eine makellose Qualität. So sind auch moderne Wasserspender längst an diese Trinkwasserversorgung fest angeschlossen und bereiten das kostbare Getränk mit regelmäßig gewarteten Filtern zusätzlich auf. Für diesen Extraservice sind selbst Privatleute bereit, Monatsmieten von bis zu 50.000 Won und mehr für ihr Trinkwasser zu zahlen, das für wenige Won bereits im Haus verfügbar ist. Mieten scheint generell zum Trend zu werden.

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