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Lifestyle

Ginkgo: betörender Gruß aus der Saurier-Zeit

#Toms Korea l 2020-10-15

Kreuz und Quer durch Korea

ⓒ Getty Images Bank

Ein typisches Symbol Ostasiens ist der Ginkgo-Baum, der im Herbst in einer wunderbaren gelben Laubfärbung erstrahlt. Aufgrund seiner unglaublichen Widerstandsfähigkeit gegen Abgase, Streusalz, Insekten, Bakterien, Viren und sogar Feuer wurden allein in Seoul über 114.000 Bäume in Parks und Alleen gepflanzt. Allerdings nur männliche Exemplare, denn die weiblichen bilden mirabellenartige Samen aus, die in ihrer Hülle Butter- und andere Säuren enthalten und nicht nur einen außerordentlich unangenehmen Geruch verbreiten, wenn sie jetzt im Herbst herunterfallen, sondern auch gesundheitsschädlich sind. Hinzu kommt, dass männliche Ginkgos spontan ihr Geschlecht wechseln und plötzlich Samen bilden können, sodass man auch in ehemals „sicheren“ Straßen dauernd auf diese kleinen Stinkbomben tritt. Das Leid und die Freud mit dem Wunderbaum Ginkgo biloba ist also unser heutiges Thema.

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