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Politik

Peking: Außenminister spricht sich bei Treffen mit Moons Berater gegen neuen Kalten Krieg aus

Write: 2020-11-30 11:22:20Update: 2020-11-30 15:22:48

Peking: Außenminister spricht sich bei Treffen mit Moons Berater gegen neuen Kalten Krieg aus

Photo : YONHAP News

Der chinesische Außenminister Wang Yi hat sich bei seinem Treffen mit einem Sonderberater von Südkoreas Präsident Moon Jae-in stark gegen einen neuen Kalten Krieg und Unilateralismus ausgesprochen.

Die entsprechende Äußerung habe Wang beim Treffen mit Moon Chung-in, dem präsidialen Sonderberater für Vereinigung, Diplomatie und Sicherheit, am Freitag in Seoul gemacht, gab das chinesische Außenministerium am Samstag in einer Pressemitteilung auf seiner Webseite bekannt.

Wang sagte dabei, dass die Covid-19-Pandemie erneut gezeigt habe, dass die Menschheit Freuden und Sorgen teile und die Interessen jedes Landes eng miteinander verbunden seien. Mit Nullsummenspielen könne kein Land alle eigenen Probleme lösen, mit Unilateralismus könne globalen Herausforderungen nicht begegnet werden.

Der Minister äußerte laut dem Bericht auch die Hoffnung, dass China und Südkorea gemeinsam einen Zukunftsplan erstellen und Entwicklungsstrategien miteinander verknüpfen, um die bilateralen Beziehungen durch praktische Kooperation auf stabile Weise voranzubringen. Beide Länder müssten gemeinsam regionale Kooperationssysteme anstreben, die internationale Gerechtigkeit schützen und eine schöne Welt und ein schönes Asien gestalten.

Moon antwortete laut dem Pekinger Ministerium, dass Südkorea den Multilateralismus und eine Problemlösung durch Dialog und Verhandlungen unterstütze. Südkorea lehne alle Formen von Worten und Handlungen ab, die einen neuen Kalten Krieg auslösen könnten, sagte er. Er habe auch eine bilaterale Koexistenz durch die Verbindung der Neuen Südpolitik Südkoreas und der „Ein Gürtel, eine Straße“-Politik Chinas miteinander vorgeschlagen.

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