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Politik

Überreste eines koreanischen Opfers der Zwangsmobilisierung durch Japan heimgebracht

Write: 2023-12-05 13:55:57Update: 2023-12-06 08:41:35

Photo : YONHAP News

Die sterblichen Überreste von Choi Byeong-yeon, einem koreanischen Opfer der Zwangsrekrutierung durch das japanische Militär während des Pazifikkriegs, sind nach 80 Jahren ins Heimatland zurückgebracht worden. 

In der Schlacht um die Gilbertinseln (Battle of Tarawa) zwischen den Truppen Japans und der USA im Jahr 1943 während des Zweiten Weltkriegs kamen über 1.000 zwangsrekrutierte Koreaner ums Leben. 

Die US-Behörde Defense POW/MIA Accounting Agency (DPAA) hatte 2018 die sterblichen Überreste von Choi geborgen. Durch eine Genanalyse konnten sie als Choi identifiziert werden. 

In seiner Heimat, Yeonggwang in der Provinz Süd-Jeolla, fand eine Gedenkfeier statt. Chois Überreste wurden auf dem Erbbegräbnis seiner Familie bestattet. 

Innenminister Lee Sang-min sagte, die Rückführung der sterblichen Überreste der Opfer der Zwangsmobilisierung sei eine Pflicht des Staates und eine sehr wichtige Angelegenheit, um angesichts der schmerzhaften Geschichte der Nation für Linderung zu sorgen. 

Unter den auf Schlachtfeldern im Pazifik geborgenen Gebeinen konnte Choi als erster Koreaner identifiziert werden.

Die südkoreanische Regierung kündigte an, in Kooperation mit den USA und Japan die Rückführung der im pazifischen Raum geborgenen Gebeine von Koreanern anzustreben.

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