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Hintergrund

Präsident Moon unterstreicht bei Treffen mit Chinas Außenminister Engagement für Denuklearisierung

#Themen der Woche l 2020-11-28

Nachrichten

ⓒYONHAP News

Präsident Moon Jae-in hat bei seinem Treffen mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi sein Engagement für gemeinsame Anstrengungen mit China für eine vollständige Denuklearisierung unterstrichen.


Wang hatte im Rahmen seines Besuchs in Südkorea Moon am Donnerstag am Präsidentensitz einen Höflichkeitsbesuch abgestattet.


Moon sagte, Südkorea werde seine gemeinsamen Bemühungen mit der internationalen Gemeinschaft, einschließlich Chinas, für ein formelles Kriegsende auf der koreanischen Halbinsel und die vollständige Denuklearisierung, nicht abreißen lassen. Er sei dankbar für Chinas produktive Rolle und Kooperation bei der bisherigen Umsetzung des Friedensprozesses für die koreanische Halbinsel. Moon bat China um die weitere Zusammenarbeit mit den Worten, es sei wichtig, die Lage auf der koreanischen Halbinsel sicher zu kontrollieren und Bedingungen für Fortschritte bei der Denuklearisierung und dem Aufbau eines Systems für dauerhaften Frieden zu schaffen.


Der chinesische Chefdiplomat hatte sich zuvor am Vormittag mit seiner südkoreanischen Amtskollegin Kang Kyung-wha getroffen. Bei einem etwa drei Stunden dauernden Gespräch zwischen den beiden Außenministern wurde unter anderem die Lage auf der koreanischen Halbinsel einschließlich der Entwicklungen in Nordkorea diskutiert.


Beide Seiten teilten die Ansicht, dass die Situation auf der koreanischen Halbinsel wandelbar sei und Nordkorea die Entwicklungen in den USA vor dem Regierungswechsel abwartend verfolge. Wang sagte, Südkorea habe die richtige Richtung gewählt, in seiner Nordkoreapolitik beim Friedensprozess anzusetzen. China werde diesen Kurs weiter unterstützen und bei der Durchführung kooperieren.


Beide kamen überein, dass inmitten der lang andauernden Corona-Pandemie eine Erweiterung des Personenaustausches durch ein vereinfachtes Einreiseverfahren oder mehr Flüge nötig sei. Beide Seiten wollten sich auch um ein Zustandekommen eines Besuchs von Staatspräsident Xi Jinping in Südkorea bemühen. Wegen der Corona-Lage scheint dies jedoch in diesem Jahr nicht mehr möglich zu sein.

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